MÜRITZER BEI WETTBEWERB DABEI

Jugend debattiert fand zum ersten Mal online statt

Pro oder contra – die eigene Meinung spielt keine Rolle, wenn die Jugend debattiert. Der Regionalwettbewerb wurde dieses Jahr online ausgetragen.
In diesem Jahr wurde in der Seenplatte online debattiert.
In diesem Jahr wurde in der Seenplatte online debattiert. Screenshoot RWG
In diesem Jahr wurde in der Seenplatte online debattiert.
In diesem Jahr wurde in der Seenplatte online debattiert. ZVG/RWG
Waren ·

Zur Frage, ob in Deutschland keine Autobahnen mehr gebaut werden sollen oder ob der Online-Handel verpflichtet werden soll, Retouren wieder oder weiter zu verwerten, gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen. Noch mehr Staub aufwirbeln dürften die Fragen nach einer Maskenpflicht auch während Grippeepidemien oder ob Krankenhäuser ohne Gewinnerzielungsabsicht betrieben werden sollen. Mit dem Für und Wider zu diesen und anderen Themen beschäftigten sich gestern 16 Schüler des Warener Wossidlo-Gymnasium und des Neubrandenburger Albert-Einstein-Gymnasiums beim Regionalwettbewerb Jugend debattiert.

Der fand in diesem Jahr wegen Corona nicht wie sonst vor großem Publikum, sondern online und teilweise am heimischen PC statt. Lampenfieber hatten einige Teilnehmer trotzdem.

Hemmschwelle ist am Bildschirm nicht so groß

Eine Ausnahme war da der Warener Carl Jacob Drese vom Richard-Wossidlo-Gymnasium. Er sei da eher entspannt und hätte sich schon ein paar Tage zuvor auf die Themen vorbereitet und Argumente für beide Seiten gesammelt. Da habe er kein Lampenfieber. „Das findet ja am Bildschirm statt. Da ist die Hemmschwelle ein bisschen tiefer gerutscht. Ich bin da relativ entspannt“, erzählte er.

Gute Alternative

Goran Bartha ist dagegen einige Minuten vorher etwas aufgeregt. „Aber sobald es losgeht, bin ich ganz entspannt“, denn er mag es, vorzutragen, sagt der Warener Schüler. Yannic P. Wöldecke vom Albert-Einstein-Gymnasium war bis zur ersten Debatte nervös. Als angenehm empfand er es, sitzen zu können und nicht vor vielen Menschen zu sprechen. Er beurteilt die Onlineversion des Wettbewerbs als gute Alternative, wenn die Durchführung in der Schule nicht möglich ist. Zwar hatte er bei der ersten Debatte Lücken in der Datenübertragung, die konnten aber im weiteren Verlauf behoben werden und hinderten ihn nicht daran, in der Altersgruppe I den ersten Platz zu belegen.

Singen im Bus fällt leider aus

Tristan Wegner vom Einsteingymnasium fand es schade, dass einige Rituale nach dem Debattieren wegfallen, wie beispielsweise das Singen im Bus bei der Heimfahrt. Er war schon mehrmals dabei und hat in diesem Jahr zum zweiten Mal den ersten Platz belegt. Die Erstplazierten haben sich übrigens für die Landesrunde qualifiziert. Bisher haben die Schüler aus M-V sich dafür im Plenarsaal im Landtag getroffen. Wie diese Veranstaltung in diesem Schuljahr stattfinden wird, steht noch nicht fest.

 

Plazierungen

AK 1

1. Yannic Wöldecke, AEG Albert-Eimstein-Gymnasium Neubrandenburg

2. Goran Bartha, RWG Richard-Wossidlo-Gymnasium Waren

3. Hannes Hartke, AEG

4. Carl-Jacob Drese, RWG

AK2

1. Tristan Wegner, AEG

2. Katharina Voß, AEG

3. Luna Alessandra Schmidt, AEG

4. Miguel Leetz, RWG

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