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Junger Unternehmer unterstützt die alte Heimat

Logos, Wahlsprüche, Symbole: Wenn Kleidung ein Gefühl der Zusammengehörigkeit auslöst, spricht der Fachmann vom „Corporate Design“. Und Paul Westphal ...

Geschäftsführer, Designer und Model in einem: Paul Westphal (rechts), seine Freundin Tina Schaft und Studienkollege Philipp Schröder posieren mit der Penzlin-Kollektion.

Logos, Wahlsprüche, Symbole: Wenn Kleidung ein Gefühl der Zusammengehörigkeit auslöst, spricht der Fachmann vom „Corporate Design“. Und Paul Westphal ist so einer. Der Penzliner hat Betriebswirtschaft studiert, macht gerade seinen Master-Abschluss in Rostock. Als wäre das nicht Arbeit genug, hat er sich vor fünf Wochen auch noch selbstständig gemacht. Klamotten will er produzieren, auch für seine Heimatstadt.
„Ich habe eine Weile im Fanshop von Hansa Rostock gearbeitet“, erzählt er. Vielleicht habe ihn dort die betriebswirtschaftliche Muse geküsst.

Die 750-Jahr-Feier in Penzlin bietet dem Jung-Unternehmer jetzt das Sprungbrett für sein kleines Unternehmen. Denn dafür hat sich Westphal mit Freunden etwas ganz besonderes überlegt. Eine eigene Kollektion zum Jubiläum. „Die Idee ist letztes Jahr beim Anglerball in Penzlin entstanden“, erzählt er. Da deuteten die Zeichen schon auf die großen Jubiläumsfeiern, die der Stadt bevorstehen. Die Logos für die Klamotten hat Westphal selbst entworfen.

Am kommenden Samstag ist nun Premiere für die Penzlin-Kollektion. Pünktlich zum Kinderfest. Shirts und Pullover mit dem Wappen und der Silhouette der Stadt wird es geben. Und für die ganz Kleinen tüftelt Westphal noch an einem besonderen Fanartikel. „Ich will einen Strampelanzug entwerfen“, kündigt er an. Für Erwachsene und Kinder hat er erst mal 90 Artikel fertigen lassen. „Mal sehen wie es ankommt, nachbestellen können wir immer noch.“

So richtig geschäftstüchtig ist Westphal dabei aber nicht. Denn die Hälfte des Erlöses soll als Spende an die Stadt zurückfließen, verspricht er. Die gibt sich entsprechend begeistert. „Toll, dass sich jemand so einbringt“, sagt Dagmar Kaselitz, Mit-Organisatorin des Festprogramms. Über den genauen Zweck der Spende wollen Stadt und Spender noch entscheiden.