KUPFER-KLAU AN DER A19

Kamen die Metall-Diebe mit Lkw vom Straßenunterhaltungsdienst?

Am Dienstag wurde bekannt, dass an der A19 Kupferkabel im Wert von rund 100.000 Euro gestohlen wurden. Den Transporter haben die Diebe wohl vorher geklaut.
Röbel ·

In der Nacht zum Dienstag sind in zwei Solarparks westlich der A19 Kupferkabeltrommeln im Wert von etwa 100.000 Euro gestohlen worden. Die Polizei in Ludwigslust hat nun festgestellt, dass in derselben Nacht von einem Firmengelände bei Hagenow ein Lkw gestohlen wurde, der wie geschaffen für den Metall-Klau wäre.

Denn der Mercedes-Laster mit Cockpit und Plane in orange soll an Türen und der Windschutzscheibe den Schriftzug „Straßenunterhaltungsdienst” tragen, hieß es in einer Polizeimeldung. Zudem befänden sich rot-weiß gestreifte Reflektoren an Front und Türen des Lkws.

Polizei sucht nach Zeugen

Nach bisherigen Erkenntnissen sei davon auszugehen, dass sich dieTäter beim Angriff auf den Solarpark Kogel/Leizen über die A19 gewaltsamZutritt verschafft haben. Zum Abtransport der 70 Rollen Kupferkabel, wobei eine Rolle jeweils 60kg wiegt, müssen die Täter ein geeignet großes Fahrzeug auf dem Standstreifen in Fahrtrichtung Rostock, zwischen denAnschlussstellen Röbel und Waren, abgestellt haben.

Die Polizei bitte erneut die Bevölkerung um Hilfe. Wer in der Nacht vom Montag, den 12. April, zum Dienstag zwischen den Anschlussstellen Röbel und Waren den beschriebenen LKW oder andere auffällige Fahrzeuge wahrgenommen hat, meldet sich bitte bei der Polizei in Röbel unter 039931-848 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

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Kommentare (2)

Ein Deutscher wird in Deutschland bei einem Schrotthändler das Kupferkabel wahrscheinlich nicht los, denn dieser hätte auch seine Probleme beim Weiterverkauf. Also könnte aus der Nähe der Autobahn zum Tatort geschlussfolgert werden, dass die Ware schnellstens Richtung Osten weggeschafft werden muss. Was sich eine deutsche Regierung eingehandelt hat mit dem Verzicht auf Sicherung der Staatsgrenzen, konnte sie wohl nicht überblicken. Dass aber die nachfolgenden Regierungen zu dumm waren, den Fehler zu berichtigen, ist unentschuldbar. Als ich mehrere schnell an meinem Haus in Richtung Ostgrenze vorbei fahrende Nobelkarossen der Einsatzleitstelle in Neubrandenburg meldete, fragte man mich, ob ich nicht die Verfolgung übernehmen könne, sie hätten im Augenblick in diesem Bereich kein Einsatzfahrzeug....
Kommentar überflüssig.

von XXXXX für XXXXX