SCHRECK AM VORMITTAG

Kampfflieger machen wieder Krach über der Seenplatte

Die Scheiben wackelten kurz, als ein Kampfflieger am Freitagvormittag über die Müritzregion knallte. Vom Luftwaffengeschwader in Laage gab es danach aber eine gute Nachricht.
Ingmar Nehls Ingmar Nehls
Auch Eurofighter waren in den vergangenen zwei Wochen verstärkt im Luftraum über der Seenplatte unterwegs.
Auch Eurofighter waren in den vergangenen zwei Wochen verstärkt im Luftraum über der Seenplatte unterwegs. Julian Stratenschulte
Waren.

Kurz nach 10 Uhr hörten am Freitagmorgen die Warener den ersten lauten Knall. Die Scheiben der Nordkurier-Redaktion in der Goethestraße wackelten und nur wenige Minuten später wiederholte sich der Schreck. Auf Nachfrage bei Matthias Ackermann vom Jagdfliegergeschwader 73 „Steinhoff” in Laage hieß es aber, dass es die letzten Flüge der zweiwöchigen Übung waren. Am Himmel über der Seenplatte dürfte nun wieder Ruhe einkehren.

Die Bundeswehr hatte Anfang August eine höhere Präsenz von Kampfjets der Luftwaffe angekündigt – nur wenige Wochen nachdem über der nördlichen Müritzregion zwei Kapfjets kollidiert und abgestürzt waren. In Laage ist die Ausbildung von Waffenlehrern angesiedelt und in diesem Zuge starteten an den Wochentagen zweimal täglich bis zu 18 Luftfahrzeuge der Typen Eurofighter, Tornado, CH-53, A-4 sowie PC-9 im Luftraum Mecklenburg-Vorpommerns und im nördlichen Brandenburg.

Dass es zu Überschallflügen kommen soll, hatte die Bundeswehr angekündigt. Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 8620730 können sich Bürger mit Fragen zum militärischen Flugbetrieb auch direkt an die Luftwaffe wenden. Als zentrale Ansprechstelle beantworten die Mitarbeiter der Flugbetriebs- und Informationszentrale der Bundeswehr Fragen zum Thema Fluglärm. Auch im Internet gibt es auf der Seite www.luftwaffe.de unter „Service“ Informationen zum militärischen Flugbetrieb der Bundeswehr.

 

 

 

 

 

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