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Karambolage mit vier Fahrzeugen auf der A 19

Die Autobahnpolizei war am Sonntagabend auf der A 19 im Einsatz.
Die Autobahnpolizei war am Sonntagabend auf der A 19 im Einsatz.
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Die Unaufmerksamkeit eines Fahrers hätte am Sonntagabend tödliche Konsequenzen haben können. Wie durch ein Wunder blieb es bei Blechschäden.

Das hätte ganz schlimm ausgehen können: Bei einem Unfall am Sonntagabend auf der A 19 in Richtung Rostock in Nähe der Anschlussstelle Waren sind vier Fahrzeuge beteiligt gewesen. Ursache, so war von der Autobahnpolizei Linstow zu erfahren, war Unaufmerksamkeit eines 40-jährigen Fahrers aus Thüringen, der zurück zu seinem Sohn auf der Rückbank schaute und dadurch rechts auf den Standstreifen geriet. Das habe der Verursacher noch gemerkt und das Lenkrad angerissen und sei daraufhin links in die Schutzplanke gefahren.

"Dort ist er zum Stehen gekommen, stand quer zur Fahrtrichtung und war schwer zu sehen im Dunkeln. Ersthelfer kamen, die die Insassen rausholten. Ein zweites Fahrzeug ist dann in das erste reingefahren", erklärte ein Linstower Polizeibeamter. Das habe im weiteren Verlauf das Ersthelfer-Fahrzeug auf dem Standstreifen in Mitleidenschaft gezogen. Zum Schluss fuhr noch ein Kleintransporter in den Verursacher-Pkw.

Zum Glück blieben laut Polizei alle Beteiligten unverletzt. Allerdings musste die A 19 Richtung Rostock für Unfallannahme und Bergung zeitweise voll gesperrt werden.