TIERE

Katze Lia droht an offener Beinwunde zu sterben

Die etwa drei Monate alte Katze Lia droht, an einer Blutvergiftung zu sterben. Die OP kostet 900 Euro. Ein Röbeler Verein sammelt Spenden.
Die Wunde am Bein des Kätzchens will einfach nicht verheilen. Ein Tierarzt muss Lia operieren, damit sie nicht stirbt.
Die Wunde am Bein des Kätzchens will einfach nicht verheilen. Ein Tierarzt muss Lia operieren, damit sie nicht stirbt. Kerstin Kind
Röbel ·

Schmusetiger Lia ist eine Kämpferin. Genau das hat sie in den letzten Wochen nach ihrem Auffinden im September gezeigt. Doch nun ist eine lebensrettende Operation unumgänglich, bevor eine drohende Blutvergiftung das Lias Leben beenden könnte.

Tierfreunde entdeckten das Kätzchen in der Röbeler Bahnhofstraße. Ihr Beinchen hing in einer Gewebeplane, es hatte sich in den Fäden verfangen. So sehr, dass sich das zarte Katzenbeinchen strangulierte. Als Katzenfreunde das Tier fanden, war es schwach und wies sogar vier Bisswunden an Bauch und Rücken auf. Eine Not-OP wäre eigentlich nötig gewesen, erzählte Kerstin Kind als Vereinsvorsitzende des Tier-Schutz-Partners Röbel. Die durch die Strangulation abgestorbene Pfote hätte dort schon abgenommen werden müssen.

„Sie war zu schwach”

Doch mit gutem Gewissen konnte der Tierarzt nicht operieren. „Sie war zu schwach für die OP und wäre sonst gleich an Ort und Stelle gestorben”, erzählte Kind dem Nordkurier. Eine kleine Hoffnung gab es: „Der Arzt machte uns klar, dass der Körper das abgestorbene Körperteil abstößt. Das hat er auch getan. Doch die Wunde am Beinstumpf heilt nicht wieder zu”, sucht Kind nun nach Unterstützern, die Lias Leben retten wollen.

Auf drei Beinen kommt die Samtpfote flink durchs Leben. Dabei besteht die Gefahr, dass Schmutz an die offene Wunde kommt. Das wiederum könnte zu einer Blutvergiftung führen. Ein Besuch in einer Rostocker Tierklinik ergab: Eine OP ist unvermeidlich. Die aber kostet 900 Euro. Das kann der Tierschutz-Verein einfach nicht aus eigener Tasche stemmen und startete einen Spendenaufruf.

Nach der OP ein liebevolles Zuhause gesucht

Außerdem braucht es für die OP eine Vorlaufzeit von drei Wochen, so Kind. „Wenn wir 50 Prozent der Summe zusammenhaben, werden wir Lia zur Operation anmelden”, so die Vereinsvorsitzenden. Wenn die Samtpfote das alles übersteht, wünscht sich Kerstin Kind nichts sehnlicher als ein liebevolles Zuhause für die anhängliche und schmusebedürftige Katze.

Wer für die lebensrettende Operation spenden mag, kann dafür das Vereinskonto nutzen: IBAN: DE54 1505 0100 0641 0175 96 oder über Paypal an [email protected] unter dem Verwendungszweck „Lia“.

 

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