AUTONOMES FAHREN

Kein fahrerloser Bus bei Röbel - Technik funktioniert nicht

Einen autonom fahrenden Bus wird es in der Region Röbel nun doch nicht geben. Aber Aufgeben wollen die Initiatoren dennoch nicht. Das Projekt soll mit einem anderen Anbieter organisiert werden.
dpa
Der autonome Bus hätte ähnlich ausgesehen wie dieses Modell der Deutschen Bahn.
Der autonome Bus hätte ähnlich ausgesehen wie dieses Modell der Deutschen Bahn. Tobias Hase
Röbel.

Das in der Region Röbel (Mecklenburgische Seenplatte) geplante Modellvorhaben mit einem autonom fahrenden Bürgerbus findet nun doch nicht statt. Die Technik für den „Hubchain”-Bus, der derzeit in Osnabrück getestet wird, funktioniert auf dem Land nicht, sagte Udo Onnen-Weber vom Kompetenzzentrum ländliche Mobilität (Komob) am Donnerstag in Wismar. Das fahrerlose Testfahrzeug sollte im Frühjahr 2020 auf etwa vier Kilometern zwischen Ludorf und Röbel fahren und unter anderem das Zusammenspiel mit Agrarfahrzeugen testen.

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Der „Hubchain” verwendet eine Sensorik, die an den Straßenrändern Gebäude „zum Abtasten” braucht, erläuterte der Wissenschaftler. Damit sei diese Technik nur innerorts in Städten und Dörfern verwendbar. Das Projekt hatte ein Bürgerbusverein an die Müritz holen wollen, der bereits Kleinbusse fahren lässt, damit Menschen angesichts eines ausgedünnten öffentlichen Nahverkehrs von Dörfern zum Arzt, zu Ämtern und Versorgungseinrichtungen im Amt Röbel kommen. Dieser Bürgerbus hat monatlich etwa 150 Mitfahrten.

„Wir versuchen nun, ein ähnliches autonomes Busprojekt mit einem anderen Anbieter zu organisieren”, sagte Onnen-Weber. Dieser verwende eine andere Sensortechnik, die auch in dünn besiedelten Gebieten funktionieren soll. Hierfür gebe es noch keine genaue Zeitplanung.

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