HEIRATEN IM WINTER

Kein großes Interesse an Hochzeiten im Februar

Heiraten im Winter liegt nicht im Trend. Daran ändern auch die „Schnapszahlen“ im Februar nichts.
Die meisten Paare heiraten lieber im Sommer.
Die meisten Paare heiraten lieber im Sommer. Patrick Pleul
Seenplatte.

Heiraten im Winter? Zu Zeiten des „Aschenbrödel“-Drehs, mit Schnee, Eisblumen und knackig blauem Himmel war das sicherlich märchenhaft. Im Jahr 2020 jedoch braucht es für manche Verliebte schon ein besonderes Datum, um im nassgrauen Februar zum Standesamt zu schreiten. Für ein Paar, das am Donnerstag in Malchow heiratete, ist die Zwanzig so eine Glückszahl. Am 20.02.2020 gaben sich die Verliebten nach zwanzig gemeinsamen Jahren das Eheversprechen.

Kein typischer Heiratsmonat

In Penzlin trauten sich an diesem Tag zwei Paare. „Für Februar ist das viel“, heißt es aus dem Standesamt. Auch die drei Heiratstermine in Röbel seien wohl dem besonderen Datum geschuldet gewesen, meint Standesbeamter Florian Strübing. Der Februar sei kein typischer Heiratsmonat, die Saison beginne erst im April. Die eine Trauung heute, am 22.02.2020, liege da trotz des schönen Datums im Durchschnitt.

Beliebtes Datum

In Waren und Malchow hielt sich die Zahl der Heiratstermine an beiden Schnapszahltagen in dieser Woche im Rahmen. In Waren gab sich ein Paar das Ja-Wort. In Malchow war, wie auch in den anderen Standesämtern der Region, der 20.02.2020 ein beliebteres Hochzeitsdatum als der 22.02. Auffällig viele Trauungen seien es aber nicht gewesen. „Sicher, Februar ist nicht wirklich der Heiratsmonat“, weiß Martina Hellerung, aber ganz unüblich seien Winterhochzeiten auch nicht.

In Neubrandenburg war man zumindest am 20.02. heiratswütiger. Acht Trauungen führte das Standesamt dort nach eigenen Angaben durch. Damit war der Tag voll ausgebucht.

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