Beim Mitternachtsturnier „Spedition Bub Cup“ haben sie alle mitgemacht und damit Spenden für einen guten Zwec
Beim Mitternachtsturnier „Spedition Bub Cup“ haben sie alle mitgemacht und damit Spenden für einen guten Zweck gesammelt. ZVG
Organisator Dirk Maluschak und Kulttürsteher Kitte alias Dennis Schmidt aus Hamburg (v. l.)
Organisator Dirk Maluschak und Kulttürsteher Kitte alias Dennis Schmidt aus Hamburg (v. l.) ZVG
Dragqueen Olivia Jones in ihrem Club in Hamburg.Kulttürsteher Kitte hat auch für sie gearbeitet.
Dragqueen Olivia Jones in ihrem Club in Hamburg.Kulttürsteher Kitte hat auch für sie gearbeitet. Marcus Brandt
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Kicken mit Kulttürsteher Kitte für einen guten Zweck

Ein Kiez-Original war zu Besuch in der Seenplatte. Sein Auftrag: Einlasskontrolle zum Mitternachtsturnier für eine guten Zweck.
Röbel

Sonst steht der Kulttürsteher „Kitte“, der mit bürgerlichem Namen Dennis Schmidt heißt, auf der Hamburger Reeperbahn vor der Bar der Kunstfigur und Dragqueen Olivia Jones. Am Samstag war „Kitte“ in Röbel und gewährte den Zuschauern mit Hamburger Humor und Entertainment Einlass zum Mitternachtsturnier „Spedition Bub Cup“. Für einen guten Zweck sei er gerne dabei, hatte er im Vorfeld versprochen.

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Klar, dass vor der Halle jede Menge Fotos mit der Türsteher-Legende gemacht wurden. Als Dank für ein Bild mit einem Urgestein vom Hamburger Kiez flossen vermutlich einige Spendengroschen mehr in die Box, deren Inhalt für ein Kinderhospiz gedacht ist, welches in Stralsund eröffnet werden soll.

Darüber informierte Hauptorganisator Dirk Maluschak aus Röbel, der in einer sehr emotionalen Ansprache betonte, dass jeder dankbar dafür sein könne, wenn die Kinder gesund sind.

Viele Mannschaften aus der Region waren dabei

Trotz des doch schweren Themas war die Auftaktveranstaltung gelungen: „Es war eine Megastimmung und das Turnier war auch mega“, so der Sportler. Er selbst kickt bei den „TSV Oldies“, die vor zwei Jahren gegründet wurden. Sechs Mannschaften kämpften bis tief in die Nacht um den Sieg. Den Wanderpokal nahm die Mannschaft von „Union Wesenberger“ mit nach Hause.

„Das heißt, im nächsten Jahr wird das Turnier fortgesetzt“, so Dirk Maluschak, der von vielen nur Mallu genannt wird. Er ist geborener Röbeler, hat dort viele Jahre Fußball gespielt, danach 20 Jahre in Hamburg gearbeitet und sich dort für das spendenfinanzierte Kinder-Hospiz Sternenbrücke eingesetzt.

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Zurück in Röbel stehen für ihn die „TSV Oldies“ im Vordergrund, mit denen er für die Kinder weiter aktiv sein möchte. Neben den TSV Oldies waren auch die Fußballer des SV Waren 09, vom SV Mirow/Rechlin, dem SV Rot-Weiß Kyritz, der SG Zepkow und die Traditionsmannschaft Dynamo Röbel dabei.

Für das erste Turnier dieser Art, waren viele Helfer nötig. Dank der Unterstützer und Sponsoren sei die Veranstaltung sauber gelaufen, so die Organisatoren. „Für uns war es wichtig, dass die Leute aus der Halle gehen und sagen: ‚Hierher kommen wir nächstes Jahr wieder‘, das wäre ein Erfolg“ so Dirk Maluschak.

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