51. MÜRITZSCHWIMMEN

Kielerin gewinnt „Müritzman 3.8.”- Wettkampf

Das Ziel, das Warener Volksbad, war für die Zuschauer gesperrt. Auch sonst bestimmten strenge Corona-Regeln den Wettkampf.
Die Kielerin Lotta Catharina Steinmann (rechts, hier bei der kontaktlosen Siegerehrung mit Warens Bürgermeister Norbert M
Die Kielerin Lotta Catharina Steinmann (rechts, hier bei der kontaktlosen Siegerehrung mit Warens Bürgermeister Norbert Möller) gewann beim 51. Müritzschwimmen den Müritzman 3.8 über die doppelte Distanz von 3800 Metern. Jens-Uwe Wegner
Waren.

Ungeachtet der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben rund 450 Schwimmerinnen und Schwimmer das 51. Müritzschwimmen in Waren an der Müritz absolviert. Sieger auf der traditionellen Strecke, rund 1,9 Kilometer über die Binnenmüritz, wurde am Samstag Simon Hayer aus Falkensee bei Berlin. Der 2007 geborene Sportler brauchte 25:25,19 Minuten und war damit 26 Sekunden schneller als der Zweitplatzierte. Insgesamt gingen 340 Schwimmer dabei an den Start. „Die Hygieneanforderungen wurden eingehalten, es gab keine Vorkommnisse“, erklärte Organisator Benjamin Nofz.

Einmal über die Binnenmüritz und zurück

Beim „Müritzman 3.8“-Wettkampf, also die doppelte Distanz 3,8 Kilometer, war mit Lotta Catharina Steinmann aus Kiel eine Frau die Schnellste überhaupt und lag knapp drei Minuten vor zwei Männern. Diese Schwimmer schwammen nicht wie sonst einmal über die Binnenmüritz und wieder zurück. Sondern weil dass Wasser- und Schifffahrtsamt dieses Mal die Fahrrinne nicht solange sperren wollte, mussten die Müritzman 3.8-Schwimmer einen Zickzack-Kurz auf der Binnenmüritz hinlegen, ohne das andere Ufer zu tangieren. „Das habe ich erst kurz vor dem Start erfahren und hat mir auch nichts ausgemacht” antwortete Lotta Catharina Steinmann auf die Nordkurierfrage. Und sie muss es wissen, denn sie hatte den Wettbewerb schon im Vorjahr gewonnen.

Das Gesundheitsamt des Landkreises hatte die Traditionsveranstaltung nach Vorlage eines Hygienekonzeptes unter strengen Auflagen genehmigt. So durften deutlich weniger Schwimmer als sonst an den Rennen teilnehmen.

Sportler bedanken sich bei den Organisatoren

„Das ist ein Beweis dafür, das es solche Veranstaltungen geben kann, wenn sich alle an die Regeln halten“, sagte Warens Bürgermeister Norbert Möller (SPD), der das Rennen in Augenschein nahm. Die Sportler hätten sich spontan bei den Organisatoren bedankt.

Der Zielort, das Warener Volksbad, war wegen der Corona-Einschränkungen erstmals komplett für Zuschauer gesperrt.

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