Der Beschuldigte arbeitet in der Kreisverwaltung der Mecklenburgischen Seenplatte in Waren.
Der Beschuldigte arbeitet in der Kreisverwaltung der Mecklenburgischen Seenplatte in Waren. Thomas Beigang
Verdacht auf Volksverhetzung

Kripo ermittelt wegen rechter Hetze gegen Kreis-Bediensteten

Nachdem er während der Arbeitszeit abfällige Bemerkungen auf Facebook gepostet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen einen Mann ausgeweitet.
Waren/Neubrandenburg

Wegen menschenverachtender Kommentare im Internet ermittelt die Kriminalpolizei jetzt gegen einen Mitarbeiter des Seenplatten-Landkreises. Es geht um den Verdacht der Volksverhetzung. Die Kreisverwaltung hatte nach einem Hinweis auf die Facebook-Einträge die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, die jetzt wiederum die Kriminalpolizei mit den weiteren Ermittlungen beauftragt hat, wie ein Sprecher der Behörde dem Nordkurier mitteilte.

Der Mitarbeiter des Bauamtes soll sich auf Facebook abfällig über Flüchtlinge geäußert haben. Bei einem Personalgespräch hatte ihm die Kreisverwaltung daraufhin bereits personalrechtliche Konsequenzen angekündigt. Außerdem darf der Mann derzeit keine öffentlichen Termine mehr wahrnehmen und ist zum Innendienst eingeteilt.

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