Weiterfahrt gesichert

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Landkreis übernimmt Teil der Südbahn

Die Bahnverbindung zwischen Waren und Malchow ist für die nächsten Jahre gesichert.
Die Bahnverbindung zwischen Waren und Malchow ist für die nächsten Jahre gesichert.
Petra Konermann

Zwischen Waren und Malchow werden auch nach dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember Züge rollen. Die Kosten werden geteilt.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und das Ministerium haben eine Lösung für den weiteren Betrieb der Bahn zwischen Waren und Malchow gefunden. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember wird der Landkreis demnach für zehn Jahre Aufgabenträger für die Strecke Waren-Malchow sein.

Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) und Landrat Heiko Kärger (CDU) hatten seit Oktober 2016 Gespräche geführt, um zum Fahrplanwechsel ab 9. Dezember 2017 vorbereitet zu sein. „Der Landkreis wird bei der Finanzierung vom Land vom ersten bis zum dritten Jahr mit jährlich 650.000 Euro und vom vierten bis zum zehnten Jahr mit jährlich 420.000 Euro unterstützt”, erklärte Landkreis-Pressesprecherin Haidrun Pergande.

Der Kreistag muss noch zustimmen

„Das Weiterbetreiben der Strecke zwischen Waren und Malchow war für uns ein erklärtes Ziel. Vor dem Hintergrund begrenzter Haushaltsmittel war jedoch in den vergangenen Monaten die Frage zu beantworten, inwieweit dennoch Anpassungen im Streckenangebot des Schienenpersonennahverkehrs vorgenommen werden müssen. Mit der nun erzielten Einigung haben wir meiner Meinung nach eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung gefunden“, erklärte Christian Pegel.

Den genannten Verträgen zur Weiterbetreibung dieser Strecke muss der Kreistag Mecklenburgische Seenplatte in der Sitzung am 3. Juli zustimmen.