SCHIFFS-HAVARIE

Leitung geplatzt: Diesel-Alarm auf der Müritz

Das Hotelschiff „Gretha van Holland“ hat in Waren einen Feuerwehr-Einsatz ausgelöst. Kraftstoff drohte die Müritz zu verschmutzen. Es war nicht der erste Hilferuf der Besatzung.
Stephan Radtke Stephan Radtke
Die Wassergefahrengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Waren musste am Sonntag ausrücken, um ausgelaufenen Diesel der „Greta van Holland“ (links) im Warener Hafen aufzunehmen.
Die Wassergefahrengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Waren musste am Sonntag ausrücken, um ausgelaufenen Diesel der „Greta van Holland“ (links) im Warener Hafen aufzunehmen. Stephan Radtke
Waren.

Die Wassergefahrengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Waren musste am Sonntag kurz nach 10 Uhr zur Warener Steinmole ausrücken. Hier hatte wenige Minuten zuvor das Hotelschiff „Gretha van Holland“ festgemacht. Unter Deck war dem Schiff eine Dieselleitung geplatzt, und Kraftstoff lief daraufhin in einer geringen Menge in die Müritz. Mit Bindemitteln beseitigten die Mitglieder der Warener Wehr die Umweltverschmutzung, um den ölhaltigen Kraftstoff im Schiff muss sich nun eine Entsorgungsfirma kümmern.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die „Gretha van Holland“ in die Schlagzeilen geriet. Im Jahr 2015 war das Flusskreuzfahrtschiff, das für rund 20 Personen ausgelegt ist, auf der Müritz vor Zielow auf Grund gelaufen. Das Schiff konnte zunächst nicht freikommen und erst am folgenden Tag durch einen Schlepper befreit werden. Die „Gretha van Holland“ war damals außerhalb des abgegrenzten Fahrwasserbereiches unterwegs gewesen.

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