Phishing

Link in Fake-Mail führt nicht zur Bank, sondern nach China

Um Daten von Bankkunden zu ergaunern, versenden Betrüger täuschend echt aussehende E-Mails. Nicht auf die Links klicken! Doch was tun, wenn man doch reingefallen ist?
So kann eine gefälschte E-Mail aussehen. Jetzt bloß nicht auf den Link klicken!
So kann eine gefälschte E-Mail aussehen. Jetzt bloß nicht auf den Link klicken! Screenshot - Sebastian Langer
So können die Phishing-Mails beispielsweise aussehen.
So können die Phishing-Mails beispielsweise aussehen. ZVG
Malchow

Ein Nordkurier-Leser hat sich an die Redaktion gewandt, weil er eine Phishing-Mail in seinem Postfach hatte. Die sah zwar genau so aus, als käme sie von den Volksbanken Raiffeisenbanken, war aber gefälscht.

Man solle schnellstmöglich über einen Link die Identität bestätigen, sonst drohe ein Strafgeld von rund 40 Euro, heißt es in der Mail. „Ich habe den Link natürlich nicht angeklickt, auch dank eurer vielen und richtigen Warnungen”, schrieb uns der Leser, und das war auch die einzig richtige Entscheidung: Denn der Link führte mitnichten zu der Bank, sondern auf eine höchst obskure Webseite in China.

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Betrüger nutzen das Internet immer wieder für Tricks aus. So sollen Bankkunden mit sogenannten Phishing-Mails aufs Glatteis geführt werden. Die E-Mails sehen täuschend echt aus, sind aber gefälscht, um so an die Daten der Bankkunden heranzukommen. Mit dem Logo der Volksbanken Raiffeisenbanken versuchen die Betrüger, Vertrauen zu schaffen.

Bank fordert niemals Herausgabe von PIN oder TAN

Doch außer zu warnen, können die Bankinstitute nicht viel gegen die Mails tun. Aber die Bankhäuser geben den Kunden Hinweise, wie sie sich selbst schützen können. „Man kann sich vor Betrugsversuchen durch Phishing-Mails schützen, indem man bestimmte Hinweise und Handlungsempfehlungen beachtet. Der wichtigste Hinweis lautet: Die Volksbank Vorpommern eG wird ihre Kundinnen und Kunden niemals auffordern, vertrauliche Daten, wie zum Beispiel PIN oder TAN, preiszugeben“, teilte ein Sprecher der Volksbank Vorpommern eG mit.

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Verdächtige E-Mails sollten unverzüglich gelöscht und die darin enthaltenen Links keinesfalls angeklickt werden, informierte die Volksbank: „Falls die Links in den E-Mails bereits angeklickt worden sind, sollten Kundinnen und Kunden niemals persönliche Daten in die Felder auf den dann angezeigten Internetseiten eingeben.“ Sollten die Bankkunden aber doch den Anweisungen der Betrüger gefolgt sein und ihre persönlichen Daten eingegeben haben, dann fordert die Volksbank ihre Kunden auf, umgehend den Zugang zum Online-Banking zu sperren: „Das geht am schnellsten über den zentralen Sperr-Notruf 116 116.“

 

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