Ausbau beginnt
Lückenschluss für Radweg Mallin-Wulkenzin kommt

Etwas verbeult zeigt sich dieses Schild in Penzlin. Es ist zudem nicht eindeutig, führt Radler mitunter auf die B 192.
Etwas verbeult zeigt sich dieses Schild in Penzlin. Es ist zudem nicht eindeutig, führt Radler mitunter auf die B 192.
Monika Jacobs

Obwohl schon lange vorbereitet, gab es lange kein grünes Licht für den Ausbau des Endstücks zwischen Mallin und Wulkenzin. Jetzt kann es los gehen.

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Die Lücke auf dem Radweg am Alten Bahndamm zwischen Mallin und Wulkenzin wird geschlossen. „Wir bekamen vor gut einer Woche den Förderbescheid vom Land für den Ausbau. Die Unterlagen liegen bereits im Bauamt in Waren vor. Noch in diesem Jahr soll die Ausschreibung der Arbeiten erfolgen”, wartete Thomas Fitzke von der Wirtschaftsförderung Müritz während der jüngsten Amtsausschusssitzung in Penzlin mit einer erfreulichen Nachricht auf. Ende des 1. Quartals 2018 könnte Baubeginn sein, so dass die Piste in den Sommermonaten von den Radlern eingeweiht werden könnte.

Wie der Verantwortliche für Infrastruktur, Rad- und Aktivtourismus sagte, hatte es mit der Bereitstellung der Gelder Verzögerungen gegeben, da sich Förderrichtlinien verändert hatten. Wurde der Antrag für diesen noch zu befestigenden Abschnitt des Alten Bahndamms zuvor im Wirtschaftsministerium bearbeitet, so übernahm vor einigen Monaten das Energieministerium diesen Part. Und so kam der Stein endlich ins Rollen.

Es ging um das Grundstück

2014 wurde der Alte Bahndamm im Rahmen des Radwegekonzeptes vom Kreis zwischen Klein Lukow-Penzlin-Mallin abschnittsweise mit einer festen Fahrbahn versehen. Übrig blieb das 1,4 Kilometer lange Stück bis zur Nachbargemeinde Wulkenzin, von der sich ein straßenbegleitender Radweg an der B 192 in Richtung Neubrandenburg anschließt.

Knackpunkt war zunächst der Grundstückserwerb von der Deutschen Bahn AG. Diesen Teil übernahm die Gemeinde Wulkenzin. Sie unterzeichnete mit dem Kreis auch eine Vereinbarung zur Investitionssicherung als Grundlage für den Ausbau des überregionalen Radweges, der auch von Bürgern der Region für den Weg zur Arbeit genutzt wird. Planerisch war dieses Vorhaben seit langem vorbereitet und der Kreis hatte die Eigenmittel schon 2016 im Haushalt zu stehen. Freuen können sich nach Aussage von Thomas Fitzke auch die Neubrandenburger. Liege doch ebenso der Förderbescheid für den Radweg über Lindenhof nach Burg Stargard vor.

Während der Amtsausschusssitzung informierte Thomas Fitzke auch über das Radwegekonzept des Landkreises im Bereich Penzliner Land. Auf der Habenseite steht dabei auch die gerade fertig gestellte Strecke zwischen Ankershagen und Pieverstorf. Verbessert werden müsse nach Meinung von Thomas Fitzke die Aussschilderung in vielen Bereichen. Dazu zählen auch die Hinweise auf den Radweg am Alten Bahndamm bei Penzlin.