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Malchow wehrt sich tapfer, zieht aber den Kürzeren

Felix Freitag (rechts) im Luftkampf gegen Union.[KT_CREDIT] FOTO: juw

Malchow.„Keiner kann den Jungs den Willen absprechen, dass wir heute nicht mehr gewollt haben. Wir haben uns tapfer gegen einen starken Gegner gewehrt“, ...

Malchow.„Keiner kann den Jungs den Willen absprechen, dass wir heute nicht mehr gewollt haben. Wir haben uns tapfer gegen einen starken Gegner gewehrt“, sagte der Trainer des Malchower SV 90, Sven Lange, nach der 0:2-Heimniederlage in der Fußball-Oberligapartie gegen den FSV Union Fürstenwalde.
Allerdings war dieses Aufbegehren erst in der zweiten Halbzeit zu bemerken, denn in der ersten Hälfte hatte der Gast aus Fürstenwalde das Spiel nach Belieben dominiert. Einzig dem Malchower Keeper Kornfeld war es zu verdanken, dass es bis zur Pause noch nicht im MSV-Kasten eingeschlagen hatte. Denn Fürstenwalde erspielte sich eine Torchance nach der anderen, die aber ebenso regelmäßig vergeigt wurden.
„Ab der 20. Minute hat es bei uns einen richtigen Knick gegeben“, gab Sven Lange zu. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte setzte Füstenwalde den MSV sofort wieder unter Druck. So etwa in der 50. Minute, als Kornfeld das Leder gerade och so über den Kasten fausten konnte. Einen fast von der Grundlinie gespielten Querpass von rechts lenkte Guido Timper dann auch noch ins eigene Netz zum 0:1 (60.).
„Ein Eigentor kann immer passieren, das ist nicht das Problem“, nahm Lange seinen Stürmer in Schutz. Mehr ärgerte ihn der zweite Treffer, denn nach einem Ballverlust an der Mittellinie war der Unioner Richter auf der linken Seite durchgesprintet und hatte den eingewechselten Ergiligür bedient, der das 2:0 für Fürstenwalde erzielte (86.).
Zu diesem Zeitpunkt hatte Malchow den Ausgleich mehrmals auf dem Fuß gehabt, so bei zwei schönen Freistößen von Guido Timper. In Anbetracht vor allem der ersten Hälfte war der Gästesieg aber auch in dieser Höhe verdient. Darin waren sich beide Trainer einig.
MSV: Kornfeld – Bartelt,
Blumenthal, Wenger, Geers (35. Feyerabend), Demeter (85.Plöger), Freitag, Wenger (60. Fogel), Timper, Kalkavan, Platejuw