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Malchows Feuerwehr muss Dachziegel bergen

Für die Malchower Feuerwehr hieß es am Sonnabend Sturmschäden beseitigen.
Für die Malchower Feuerwehr hieß es am Sonnabend Sturmschäden beseitigen.
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Kein Feuer, sondern heftiger Wind zwang die Kameraden der Inselstadt am Sonnabend zum Ausrücken.

Einsatz für die Malchower Feuerwehr am Sonnabend: In der Güstrower Straße hatte starker Wind seine Spuren hinterlassen und Dachziegel von einem leerstehenden Haus auf Straße und Gehweg gefegt, bestätigte Heiko Delph, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Malchow. „Wir sind mit der Drehleiter hochgefahren, haben die losen Ziegel entfernt und den Rest gesichert”, erklärte Delph. Auf dem Boden seien die Ziegel eingesammelt worden.

Zwölf Kameraden seien während der zeitweisen Vollsperrung der Güstrower Straße im Einsatz gewesen. Am Nachmittag konnte Heiko Delph aber bereits wieder Entwarnung geben und vermeldete Sonnenschein in Malchow. Außerdem sei noch ein umgeknickter Baum in Laschendorf zu beseitigen gewesen.

Später am Sonnabend sorgte das Sturmtief „Eckhart” noch an anderer Stelle für Ärger. So ereignete sich am frühen Abend ein Verkehrsunfall auf der B 108 zwischen Marxhagen und der Einmündung Sommerstorf. Laut Polizei-Angaben wurde ein Pkw von einer Windböe erfasst und stieß in der Folge gegen die Leitplanken. Sachschaden: etwa 3000 Euro.