Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hat das RBB Müritz besucht, sich über das Bildungsangebot informiert und viel Gel
Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hat das RBB Müritz besucht, sich über das Bildungsangebot informiert und viel Geld da gelassen. Ingmar Nehls
Finanzminister Dr. Heiko Geue mit Michael Neumann, dem Leiter der Wasserwacht vom DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte
Finanzminister Dr. Heiko Geue mit Michael Neumann, dem Leiter der Wasserwacht vom DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e. V. im Gespräch. Miriam Brümmer
Landesregierung

Manuela Schwesig und ihre Minister haben viele Geschenke für die Müritzregion dabei

Statt in Schwerin zu tagen, sind die Minister in der Müritzregion unterwegs gewesen. Dort hörten sie sich die Probleme an und brachten Geld und Technik mit.
Waren

Deutschlands Schule des Jahres, das RBB Müritz in Waren, bekommt 1,5 Millionen Euro vom Land für die Modernisierung der Fassaden. Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid hat Wirtschaftsminister Reinhard Meyer bei seinem Besuch am Dienstag übergeben.

Das Vorhaben hat ein Investitionsvolumen von 1,7 Millionen Euro. Davon übernimmt das Land 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Das Gebäude wurde im Jahr 1995 errichtet. „Es ist ein moderner Bau, der abfordert, modern zu bleiben“, sagte Schulleiterin Birgit Köpnick.

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Geld für die Fassaden-Sanierung

Durch Witterungseinflüsse ist die Fassade an der Wetterseite stark in Mitleidenschaft geraten. Im Jahr 2021 wurden nach einem Sturmschaden bereits zehn Meter der Fassade modernisiert. Die Fläche der gesamten Fassade beläuft sich auf 290 Meter. Die sichere Befestigung der Fassadenplatten ist nicht mehr gewährleistet. Daher ist die Holzunterkonstruktion durch eine Metallunterkonstruktion zu ersetzen. Als Witterungs- und Vogelschutz muss zusätzlich eine vollflächige Dämmschutzbahn eingebaut und gleichzeitig der äußere Sonnenschutz ausgetauscht werden. Das gesamte Vorhaben soll bis 2025 in vier Bauabschnitten umgesetzt werden.

Reinhard Meyer nutzte den Besuch auch, um sich über das Bildungsangebot zu informieren. „In den Schulen muss die Vielfalt der praktischen und dualen Ausbildungsmöglichkeiten noch besser vermittelt werden. Die Zukunft muss kein Schüler außerhalb des Landes suchen. Hier geht ’ne ganze Menge und wir brauchen jeden Schüler“, sagte Meyer, der für die berufliche Bildung im Land zuständig ist.

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Kabinettssitzung in Malchow

Meyer war nicht der einzige Minister, der am Dienstag durch die Müritz-Region tourte. Denn nachdem bei der Premiere der neuen Veranstaltungsreihe „Landesregierung vor Ort“ die Insel Rügen samt Umgebung im Mittelpunkt stand, war es dieses Mal die Seenplatte. Den Auftakt machte die wöchentliche Kabinettssitzung in der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz in Malchow. Am Nachmittag schwärmten die Kabinettsmitglieder in die Region aus und nahmen zwölf Termine wahr.

Löschfahrzeug für die Feuerwehr

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) übergab gemeinsam mit dem Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung, Christian Pegel (SPD), und der direkt gewählten Müritzer Landtagsabgeordneten Nadine Julitz (SPD) ein Löschfahrzeug an die Feuerwehr in Vollrathsruhe. Die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz, Jacqueline Bernhardt, sprach mit den Mitarbeiterinnen in der Beratungsstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt „KLARA“ in Waren.

Finanzminister Dr. Heiko Geue traf erst Mitglieder des Fördervereins Kulturzentrum KlosterMalchow und besuchte dann die DRK-Wasserwacht in Waren. „Ich bin unheimlich gerne beim Ehrenamt, weil es mich interessiert, wie junge Leute interessiert werden“, sagte Geue bei seinem Besuch der Wasserwacht in Kamerun. Gerne wäre er auch mit dem Rettungsboot rausgefahren. Aufgrund der engen Termine war dies jedoch nicht möglich. So informierte sich der Minister über die Arbeit der Retter, die hauptsächlich im Ehrenamt aktiv sind.

Zu Gast in einer Beratungsstelle

Die Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport, Stefanie Drese (SPD), schaute in der Beratungsstelle für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige vorbei und im Anschluss beim Kinder- und Jugendparlament in Malchow. Auch Till Backhaus, Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, wollte eigentlich mehrere Termine in der Müritzregion wahrnehmen.

Geplant waren unter anderem der Besuch einer Kita in Sietow und des Tierheims in Malchow, wo die neue Hundeanlage feierlich eingeweiht werden sollte. Allerdings ist der 63-jährige Politiker erkrankt und musste daher kurzfristig absagen.

 

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Kommentare (1)

"Geschenke" nennt man es heutzutage, wenn die Städte genug Geld für ihre Pflichtaufgaben bekommen? Bemerkenswert.