TOURISMUS-PROJEKT IN WAREN

Maremüritz musste Baustopp einlegen

Zwischen der Warener Stadtverwaltung und den Bauherren von Maremüritz gab es ungeklärte Fragen. Deshalb wurde ein Baustopp verhängt.
Ingmar Nehls Ingmar Nehls
Der Weg entlang des Müritzufers soll weiter öffentlich zugänglich bleiben. Hier eine Grafik des Projektes.
Der Weg entlang des Müritzufers soll weiter öffentlich zugänglich bleiben. Hier eine Grafik des Projektes. Grafik: 12.18. Investment Management GmbH
Waren.

Die Warener Stadtverwaltung hat vor wenigen Tagen einen Baustopp für das Prestige-Projekt Maremüritz zwischen Müritz und Feisneck angeordnet. Dort entstehen Ferienwohnungen mit Marina, öffentlichem Restaurant und Wellnessbereich. Bauamtsleiter Ingo Dann informierte bei der Stadtvertretersitzung am Mittwochabend über den Baustopp. Die Bagger von Bauunternehmer Ingo Warncke standen still. Denn zwischen der Stadtverwaltung und dem Investor, der 12.18. Investment Management GmbH, gab es dringenden Redebedarf über einige Punkte.

Öffentlicher Weg war ungeklärt

Der größte Knackpunkt aus Sicht der Verwaltung war die nicht geklärte öffentliche Zuwegung des Uferwanderweges. Der Weg befindet sich zum Teil auf Bundesfläche und zum Teil auf der Privatfläche des Investors. Im Durchführungsvertrag zwischen der Stadt und dem Maremüritz-Investor ist vereinbart worden, dass der Weg öffentlich sein soll und die Flächen der Stadt rückübertragen werden. „Das ist heute fast gar nicht mehr möglich, weil mit jedem Anteilsverkauf einer Wohnung auch eine Teilfläche aus diesem Weg verkauft wurde, der sich auf der privaten Fläche befindet, so Ingo Dann.

Am Freitag kann es weitergehen

Der Bürgermeister habe den Investor aufgefordert, umgehend mit der Stadtverwaltung in Verbindung zu treten und in einem Gespräch alle offenen Punkte zu klären. „So lange die Punkte offen sind, können wir nicht weiter verfahren“, sagte Dann.

Nach Informationen des Nordkurier ist das Problem allerdings am Donnerstagnachmittag vorerst geklärt worden. Die Bagger können am Freitag wieder arbeiten.

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