Spreckreiten in Röbel

Matilda war der Star beim großen Reit-Turnier

Pfingsten ohne das Speckreiten? Nicht denkbar! Die Veranstaltung fand in Röbel schon zum 25. Mal statt. Zum ersten Mal dabei waren Matilda Mießner und ihr Pony – und beide avancierten gleich zu Publikumslieblingen.
Nadine Schuldt Nadine Schuldt
Die fünfjährige Matilda Mießner mit „Captain Hook“.
Die fünfjährige Matilda Mießner mit „Captain Hook“. Nadine Schuldt
Beim Zweispänner-Hindernisfahren ging es schnell und spannend zu. Rund 1500 Zuschauer kamen zu den abwechslungsreichen Rennen nach Röbel.
Beim Zweispänner-Hindernisfahren ging es schnell und spannend zu. Rund 1500 Zuschauer kamen zu den abwechslungsreichen Rennen nach Röbel.
Mia Miesner ist mit „Toni” zum ersten Mal bei der Disziplin Tonnenreiten gestartet.
Mia Miesner ist mit „Toni” zum ersten Mal bei der Disziplin Tonnenreiten gestartet. Nadine Schuldt
Die fünfjährige Matilda hält auf dem Sulky die Zügel von „Captain Hook” fest in der Hand. Emma Karnatz ist zur Absicherung da.
Die fünfjährige Matilda hält auf dem Sulky die Zügel von „Captain Hook” fest in der Hand. Emma Karnatz ist zur Absicherung da. Nadine Schuldt
Katharina Kroeger gibt den Sulkyfahrern letzte Anweisungen vor dem Start.
Katharina Kroeger gibt den Sulkyfahrern letzte Anweisungen vor dem Start. Nadine Schuldt
Dierk Kroeger achtet genau auf den Siegerspeck.
Dierk Kroeger achtet genau auf den Siegerspeck. Nadine Schuldt
Die jungen Sulky-Fahrer des Ponysportvereins sind gemeinsam zum Starterfeld am Nordrand des Platzes gegangen.
Die jungen Sulky-Fahrer des Ponysportvereins sind gemeinsam zum Starterfeld am Nordrand des Platzes gegangen. Nadine Schuldt
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Röbel.

Das 25. Speckreiten in Röbel war für Matilda Mießner ein ganz besonderes Erlebnis: Die Fünfjährige nahm erstmals am Sulky-Hindernisfahren der Ponys teil. Noch dazu als erste Starterin. „Ich bin aufgeregt“, meinte sie vor dem Rennen. Damit der kleinen Matilda während des Rennens ihr Pony namens „Captain Hook“ mit dem Sulky nicht „abhaut“, hatte sie die zwölfjährige Emma Karnatz als Helferin an ihrer Seite. Alle drei meisterten den Parcours am Montag mit Bravours.

Der Ponysportverein Röbel organisiert seit 1994 das Speckreiten, das mit Mehrspänner-Vorführung, einem Knock-Out-Springen oder Reiterspielen für viel Abwechslung sorgt. Der Name rührt vom ausgelobten Preis für das Haupt-Rennen her. Einer ordentlichen Portion Fleisch.

Viele Wettkämpfe vor 1500 Zuschauern

Matilda belegte zwar den ersten Platz in der Klasse der jüngsten Sulkifahrer, der Wettbewerb lief allerdings außer Wertung. Immerhin gab es eine „Dankeschön-Schleife“. Der Sieg beim Tonnenreiten für Kleinpferde ging an Lilly Schmidt. Sie meisterte die Strecke fehlerfrei in nur 36 Sekunden.

Für die Veranstaltung mit ihren zahlreichen Wettbewerben meldeten sich in diesem Jahr über 60 Teilnehmer, allerdings nahmen nur vier beim namensgebenden Hauptrennen teil. Der Röbeler Ponysportverein war nicht darunter. „Wir haben keine so großen Pferde“, erklärte die Vereinsvorsitzende Katharina Kroeger. Die Tiere müssen bei dem Rennen eine 1500 Meter lange Strecke zurücklegen. Auf dieser Distanz siegte Lucy Gutzeit vom Reit- und Fahrverein Strameuß.