KONTAKT BEIM BADEN VERMEIDEN

Melzer See ist von Blaualgen befallen

Vorsicht beim Baden: Im Melzer See südlich von Röbel sind Blaualgen entdeckt worden. Der Landkreis rät davon ab, dort baden zu gehen.
Badegäste sollten zum Schutz ihrer Gesundheit in Blaualgen-Teppichen grundsätzlich nicht baden, heißt es von K
Badegäste sollten zum Schutz ihrer Gesundheit in Blaualgen-Teppichen grundsätzlich nicht baden, heißt es von Kreissprecherin Haidrun Pergande. Symbolfoto: Joerg Farys Joerg Farys
Melz.

Im See nahe Melz in der südlichen Müritzregion sind Blaualgen festgestellt worden. Das teilte der Bereich Hygiene vom Gesundheitsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte am Dienstag mit. Die Mitarbeiterinnen sind zurzeit täglich im Landkreis unterwegs, um die Qualität des Badewassers in verschiedenen Seen zu untersuchen. So haben sie auch die Blaualgen im Melzer See entdeckt. Badegäste sollten zum Schutz ihrer Gesundheit in Blaualgen-Teppichen grundsätzlich nicht baden, hieß es von Kreissprecherin Haidrun Pergande.

Kinder und Kleinkinder seien besonders gefährdet. Es ist darauf zu achten, dass Kinder nicht in Algen-Anschwemmungen am Ufer spielen oder gar Wasser schlucken, so die Sprecherin weiter. Falls Beschwerden nach dem Baden auftreten sollten, wie zum Beispiel Übelkeit Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Hautreizungen oder -quaddeln, müsse ein Arzt aufgesucht werden. Nach Möglichkeit sollten sich Badegäste nach dem Baden gründlich duschen.

So sind Blaualgen zu erkennen

Vom Landkreis kommt auch eine Beschreibung, wie die Blaualgen-Blüte zu erkennen ist. Das Wasser ist bläulich-grüne getrübt, es bilden sich Schlieren, Algenteppiche schwimmen an der Oberfläche und es gibt wolkenartige Verteilungen der Algen im Wasser. „Die Algen, auch Cyano-Bakterien genannt, können ein Gesundheitsrisiko darstellen. Bei Hautkontakt können die schon genannten Reizungen sowie allergische Reaktionen hervorgerufen werden.

Eine Giftwirkung könnte auftreten, wenn an mehreren Tagen hintereinander algenhaltiges Wasser geschluckt wird”, erklärte Haidrun Pergande. Ansammlungen von Cyano-Bakterien sind sehr wind- und wetterabhängig. Die Blaualgen bilden sich meist in hoher Konzentration, wenn es windstill ist. „Innerhalb weniger Stunden kann sich die Situation völlig verändern”, betonte Haidrun Pergande.

Auch im Teterower See wurde vor Blaualgen gewanrt, das stellte sich jedoch als Fehler heraus. Mehr Infos zur Wasserqualität an Badestelln in MV finden Sie hier.

 

 

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