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Mit dem Auto zwei Radler umgefahren

Justitia muss nun in Sachen Totschlag entscheiden.
Justitia muss nun in Sachen Totschlag entscheiden.
Daniel Reinhardt

Ab Montag steht ein Mann aus Altenhof vor Gericht. Er soll die Nerven verloren und einen Streit mit dem Auto beendet haben.

Diesen Tag werden zwei Radfahrer so schnell nicht vergessen. Am Sonnabend vor Pfingsten wurden die beiden Männer von einem Auto angefahren, dessen Fahrer, so jedenfalls die Staatsanwaltschaft, dies mutwillig und in Tötungsabsicht getan haben soll. Die Radfahrer zogen sich dabei erhebliche Verletzungen zu.

Wie es heißt, soll dem Unfall ein Streit zwischen den Radlern und dem Autofahrer voraus gegangen sein. Nach der Kollision sei der Kraftfahrer ohne sich weiter um die Opfer zu kümmern, einfach weiter gefahren. Zudem soll der Fahrer betrunken gewesen sein. Das Auto war nach Augenzeugenberichten mit rund 50 Stundenkilometern unterwegs. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft schon wenige Tage nach der Tat zu berichten wusste, hatte der Autofahrer die beiden Radler auf der Landesstraße 206 erst überholt, dann gewendet und war mit voller Absicht auf die Fahrradfahrer zugefahren.

Ab Montag muss sich der mutmaßliche Täter, ein 42 Jahre alter Erwerbsunfähigkeitsrentner aus Altenhof, vor dem Landgericht in Neubrandenburg für die Tat verantworten. Für die Verhandlung sind acht Zeugen und drei Sachverständige geladen. Ein weiterer Verhandlungstag ist für den 17. Dezember vorgesehen.