TV-PREMIERE „KÄTHE UND ICH”

Müritz-Mehrteiler startet in der ARD

Am Freitag zur besten Sendezeit können ARD-Zuschauersehen, wie schön es an der Müritz ist. Der erste Teil des Mehrteilers „Käthe und ich” wird ausgestrahlt.
Ingmar Nehls Ingmar Nehls
Der Warener Hafen wird beim ersten Teil der Filmreihe oft eingeblendet. Foto: I. Nehls
Der Warener Hafen wird beim ersten Teil der Filmreihe oft eingeblendet. Foto: I. Nehls Ingmar Nehls
Vor und hinter der Kamera verstehen sich Christoph Schechinger und Mona Pirzad bestens, wie sie bei der Uraufführung auf
Vor und hinter der Kamera verstehen sich Christoph Schechinger und Mona Pirzad bestens, wie sie bei der Uraufführung auf der Freilichtbühne zeigten. Ingmar Nehls
Der Australian Shepherd „Käthe”, Hauptdarsteller Christoph Schechinger, Regisseur Phillip Osthus, Produzent I
Der Australian Shepherd „Käthe”, Hauptdarsteller Christoph Schechinger, Regisseur Phillip Osthus, Produzent Ivo Beck, Kameramann Joachim Hasse und Mariele Millowitsch (von links) im September 2018 am Set in Klink. Malte Schindel
Waren.

Am Freitagabend zur besten Fernsehzeit um 20.15 Uhr strahlt die ARD mit „Dornröschen“ den ersten Teil von „Käthe und ich“ aus. Über 1000 Müritzer waren dabei, als der 88-minütige Film vor knapp fünf Wochen seine Uraufführung auf der Warener Freilichtbühne feierte. Nun wird einem Millionenpublikum am heimischen Fernseher Lust auf das Heilbad an Deutschlands größtem Binnensee gemacht.

Denn ohne schon zu viel von „Dornröschen“ zu verraten, können sich die Warener auf viele schöne Aufnahmen ihrer Heimatstadt freuen. Es gibt Szenen im Warener Stadthafen, am Hotel am Tiefwarensee, im Spielzeugladen Schaukelpferd am Markt, in Eldenburg, im Bärenwald und die Hauptfigur Paul erlebt ein schräges Rendezvous mit einer Primaballerina im Schloss Fleesensee. Fans der Müritz-Saga werden sich auch über eine Szene freuen, in der Rocco Hauff, Dauerschauspieler der Müritz-Saga und Kampfchoreograf, als Friseur für Komik sorgt.

Dritter und vierter Teil wird schon produziert

Die Fernsehzuschauer, die schon an der Müritz waren, werden das Heilbad auf jeden Fall wiedererkennen und ab und zu fällt der Ortsname auch in den Dialogen. Produzentin, Showrunnerin und DrehbuchautorinBrigitte Müller weiß von anderen Produktionen, dass das Publikum angeregt von den Bildern auch schnell im Internet recherchiert, wo gedreht worden ist.

Warens Bürgermeister Norbert Möller (SPD) ist überzeugt, dass die Filmreihe beste Werbung für das Heilbad ist. Vielleicht gibt es wie bei den Bergfilmen ja auch einen Schneeballeffekt und andere Produktionen entdecken den Reiz einer noch unverbrauchten Filmlandschaft. „Die Morgenstimmungen sind ein großes Naturspektakel. Die Melancholie und Entschleunigung passen wunderbar zu der Geschichte, die wir erzählen“, sagte Brigitte Müller bei der großen Premierenfeier, zu der auch die Schauspieler Christoph Schechinger, Nadja Bobyleva, Mona Pirzad, Ben Braun und Amely Trinks gekommen waren.

Bis Ende September war das Filmteam an der Müritz unterwegs, um bereits Szenen für den dritten und vierten Teil zu drehen. Es sei ein gutes Signal, dass die ARD noch vor der Erstausstrahlung einen dritten und vierten Teil produzieren lasse, meint Hauptdarsteller Christoph Schechinger, der gern weitere Folgen drehen würde. Am 8. November wird der zweite Teil „Das Findelkind“ ausgestrahlt. Wie vorab schon zu lesen ist, wird Schechinger doppelt im Mittelpunkt stehen. Denn er muss die Mutter eines ausgesetzten Säuglings finden und klären, ob er selbst der Vater sein könnte. Der Fall führt ihn zu einem traumatischen Ereignis, vor dessen Verarbeitung sich der Psychologe und Spezialist für tiergestützte Therapien bisher scheut. Mit Spannung warten natürlich auch die vielen Müritzer, die als Komparsen mitwirkten, auf ihren Fernsehauftritt.

 

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