TECHNIK ZUM STAUNEN

Museum zeigt starke Motoren in Aktion

An diesem Sonnabend erregen nicht die „großen Vögel“ Aufsehen im Luftfahrttechnischen Museum Rechlin, sondern fette Motoren. Geknatter garantiert!
Torsten Heinrichs steht vor dem Torpedo-Schnellboot (KTS), das Besucher am Sonnabend auch von innen sehen können. Die Bes
Torsten Heinrichs steht vor dem Torpedo-Schnellboot (KTS), das Besucher am Sonnabend auch von innen sehen können. Die Besichtigungen werden von den Exponat-Paten, die früher auf dem Boot tätig waren, begleitet. Nadine Schuldt
Besucher können am Samstag auch einen Rover-Motor bestaunen, der unter anderem in Fliegern der Royal Air Force verbaut wa
Besucher können am Samstag auch einen Rover-Motor bestaunen, der unter anderem in Fliegern der Royal Air Force verbaut war. Berliner und Bernauer Motorenfreunde
Rechlin.

„Unsere Motoren sind heißer als die Temperaturen am Samstag“, sagt Torsten Heinrichs und lacht. Der Vorsitzende des Fördervereins für das Luftfahrttechnische Museum hat mit diesen Worten die Sonder-Ausstellung anlässlich des „Tages des offenen KTS-Bootes“ im Blick. „Eine Interessengemeinschaft aus Berlin und Bernau hat alte Motoren wieder zum Laufen gebracht und wird am Sonnabend davon einige Exemplare auf unserem Museumshof ausstellen“, erklärt Heinrichs.

Panzermotor zu sehen

So können sich junge sowie jung gebliebene Besucher unter anderem auf den Motor einer Antonov 2, einen Rover-Motor, der in englischen „Jägern“ der britischen Royal Air Force genutzt wurde, und einen T-34 Panzermotor freuen. „Es ist dann einfach Action auf dem Museumshof“, so Heinrichs. Er weist zudem ausdrücklich auf das KTS, also das Kleine Torpedo-Schnellboot hin. Die Exponat-Paten des Torpedo-Schnellbootes seien über den Motor des Bootes auf die Motorenfreunde aufmerksam geworden. „Die Motoren sind schon etwas älter, aber sie müssen bewegt werden, ansonsten zerstören sie sich selbst“, sagte Heinrichs. Etwa fünf bis sechs Motoren werden in der Zeit von 10 bis 16.30 Uhr zu bestaunen sein. Heinrichs hofft auf zahlreiche Besucher.

Die ersten Saisonwochen fehlen

„Seit der „Wieder-Eröffnung“ nach dem Corona-Lockdown hätten etwa 11 500 Besucher das Museum besucht. Heinrichs geht davon aus, dass es dieses Jahr zwischen 20 000 und 25 000 Besucher werden. „Die 4000 Gäste, die uns vom Anfang der Saison fehlen, holen wir nicht mehr auf.“ Schade sei auch, dass derzeit kein Tagestourismus zugelassen werde, bedauert Heinrichs.

Dafür erfreut sich das Museum in den Sozialen Netzwerken über hohe Klickzahlen. „Wir bauen gerade unsere Dornier 335 und daran sind die Leute sehr interessiert“, sagt Heinrichs. So konnten sie innerhalb von fünf Tagen 10 000 Klicks eines Bauabschnittes verzeichnen.

 

 

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