Zum Lied „Wo sünd all de Lüd?“ gibt es auch ein Musikvideo.
Zum Lied „Wo sünd all de Lüd?“ gibt es auch ein Musikvideo. ZVG/Ralf Radoschowski
Kultur

Musikalischer Adventsgruß von den Röbeler Stadtmusikanten

Die Röbeler Stadtmusikanten haben pünktlich zu WEihnachten einen eigenen Song mit Musikvideo herausgebracht. Damit geht für sie ein besonderes Jahr zu Ende.
Röbel

Die Röbeler Stadtmusikanten haben den Bürgern ihrer Heimatstadt und auch allen Weggezogenen ein besonderes Geschenk unter den Weihnachtsbaum gelegt. Das Musikkollektiv unter dem Namen Röbeler Plattmusikantenhat einen ersten eigenen Song geschrieben und dazu auch ein Musikvideo gedreht.

„Wo sünd all de Lüd?“ ist unter Pandemie-Bedingungen entstanden und ist auch der offizielle Song zur Aktion „Mein Herz schlägt für Röbel Müritz“. Pünktlich zum 4. Advent wurde das Video auf der Plattform Youtube hochgeladen.

In einem Jahr, in dem man so oft hörte, was alles nicht möglich war, hätten die Stadtmusikanten gerade wegen der Pandemie Dinge gemacht und erfahren, die wegen der veränderten Situation dazu geführt hätten, sagt Ralf Radoschofski von den Stadtmusikanten.„Nun ist das Jahr fast vorbei und wer hätte das gedacht, dass leider doch wieder alles auf Anfang steht, kein Weihnachtsmarkt, kein Weihnachtskonzert der Röbeler Stadtmusikanten – so ziehen wir also mit unserem Adventsgeschenk ein Ass aus dem Ärmel, um allen kulturell Ausgedörrten vielleicht ein kleines Lächeln aufs Gesicht zu zaubern und an die Dinge denken zu lassen, die sie noch nie getan haben“, sagt Ralf Radoschofski.

Stolz auf erstes Open-Air im Sommer

Dabei hatten die Musiker sich wirklich Sorgen gemacht, mit ihrem Corona-Song zu spät dran zu sein. „Wenn man feststellt, dass man Dinge nicht mehr tun kann, die man schon immer getan hat, sollte man Dinge tun, die man noch nie getan hat. Für uns waren das dieses Jahr das Schreiben dieses ersten eigenen Stadtmusikanten-Songs, die Aufnahme von Musik und Video im Corona-Modus von zu Hause aus, das erste Konzert der (Platt-)Musikanten in der Marienkirche“, sagt Ralf Radoschofski.

Im Laufe des Sommers sei die Idee eines ersten kleinen Festivals entstanden und dann fand mit großer Unterstützung des Röbeler Kulturvereins und der Stadt Röbel tatsächlich das erste Röbeler Mühlenberg Open-Air statt mit Bühne, kulinarischen Leckereien, spektakulären Lichteffekten und großartigen Bands von Musikerinnen und Musikern aus Röbel und Umgebung. „Von Blaskapelle über Solo-Gitarren bis zur Rockband mit Chor war vieles von dem dabei, was Röbel musikalisch zu bieten hat. Auch diese unvergessliche Aktion war in dieser Form ein erstes Mal und reiht sich in die trotz Pandemie weitergesponnene Geschichte der Röbeler Stadtmusikanten“, erzählt Ralf Radoschofski.

 

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