BRAND IM GUTSHAUS ROCKOW

Nachtspeicherofen soll Schuld an Flammennacht sein

Im Oktober 2019 bezog ein Ehepaar aus Bayern ihr neues Domizil am Rockower See. Das modernisierte Gutshaus brannte am ersten Adventssonntag aus. Ein Gutachter machte nun die Ursache ausfindig.
Susann Salzmann Susann Salzmann
Der Schaden soll bei rund 600 000 Euro liegen.
Der Schaden soll bei rund 600 000 Euro liegen. Susann Salzmann
Rockow.

Einen Tag, nachdem ein Ehepaar durch die Feuersbrunst im erst frisch bezogenen Rockower Gutshaus ihre Habseligkeiten verloren hat, kam nun auf Anordnung der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft ein Brandursachenermittler am Montag zum Einsatz.

Wie Diana Mehlberg, Sprecherin der Neubrandenburger Polizeiinspektion mitteilt, hat der Experte bei seiner Begutachtung am Montag den benutzten Nachtspeicherofen als Ursache für den Brand ausmachen können. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann nach derzeitigen Erkenntnissen dagegen ausgeschlossen werden.

Bürgermeister will Hilfsaktion starten

Derzeit sind alle Wohnungen – in dem Objekt gibt es fünf Wohneinheiten – unbewohnbar. Teile des Objektes sind sogar einsturzgefährdet. Der Schaden wird auf mindestens 600.000 Euro geschätzt.

Insgesamt 70 Feurwehrkräfte aus den umliegenden Ortschaften rückten in der Nacht zum 1. Dezember aus, um den Brand zu löschen. Erst viereinhalb Stunden nach Eintreffen der Wehren befand sich das Feuer unter Kontrolle, sagte Einsatzleiter Enrico Hinz von der Möllenhagener Feuerwehr.

Wie Möllenhagens Bürgermeister Thomas Diener (CDU) mitteilte, möchte er über die Gemeinde eine Hilfsaktion für das Ehepaar starten. Über Dinge, die jetzt benötigt werden, machen sich der 60-Jährige und seine 56-jährige Gattin nun Gedanken. Wenn die Liste erstellt ist, werde versucht, die Dinge zu beschaffen, so Diener.

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