Wahl auf dem Parteitag

Nadine Julitz will Chefin der Kreis-SPD werden

Die Seenplatte-SPD tauscht auf dem Parteitag in Penzlin die wichtigsten Leute aus. Die Landtagsabgeordnete aus Waren soll nun auch hier einen Posten bekommen – den höchsten.
Den Sitz in Schwerin hat sie schon, nun will Nadine Julitz auch den Vorsitz der Kreis-SPD übernehmen.
Den Sitz in Schwerin hat sie schon, nun will Nadine Julitz auch den Vorsitz der Kreis-SPD übernehmen. NK/Archiv
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Penzlin.

Die in Mecklenburg-Vorpommern groß gewordene Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ist am Sonnabend Gast des SPD-Kreisverbandes von der Seenplatte, der in der Neuen Burg in Penzlin seinen Parteitag abhält. Dort wird sie auch über den neuen Kanzlerkandidaten Martin Schulz reden.

Wie „oben“ in Berlin ist dabei auch an der Basis der Wechsel ein Thema. Nach zehn Jahren als Kreisvorsitzender tritt der Neubrandenburger Michael Stieber nicht mehr an. Das Amt soll Nadine Julitz aus Waren übernehmen. Erst im vergangenen Herbst zog sie als jüngste Landtagsabgeordnete ins Schweriner Schloss, nun ist sie von den Genossen auserkoren worden, den rund 450 Mitglieder starken Kreisverband zu führen. An der Wahl von Nadine Julitz bestehen kaum Zweifel – sie tritt bisher ohne Gegenkandidaten an.

Nicht nur der Vorsitzende lässt sich abwählen, auch im Kreisvorstand gerät das Personalkarussell in Schwung. Zwei weitere Neubrandenburger, darunter Schatzmeister Ingo Gille, scheiden ebenfalls auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus, so Stieber. Mit Dirk Fischer, Christoph Biallas und dem Vorsitzende der Jusos im Kreis, Felix Willer, treten drei „neue“ Neubrandenburger in Penzlin zur Wahl in den Vorstand an.