Drogen und Alkohol
Polizei kontrolliert Anreiseverkehr zum Fusion-Festival

Zur Fusion werden Shuttle-Busse eingesetzt, viele sind auch mit Privatfahrzeugen unterwegs.
Zur Fusion werden Shuttle-Busse eingesetzt, viele sind auch mit Privatfahrzeugen unterwegs (Archivfoto).
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Der Anreiseverkehr für das Fusion-Festival 2018 rollt. Die Polizei legt sich auf die Lauer, um betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr zu ziehen. Auch Drogen wurden von den Besuchern in den vergangenen Jahren konsumiert, bevor sie sich hinters Steuer setzten.

In und um Lärz wurden seit Montag einige Verkehrsregeln wegen des Fusion-Festivals, welches am Mittwoch beginnt, geändert. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Kreisstraße ab dem Abzweig B198/Jollybrücke wurde von 70 auf 30 Stundenkilometer runtergeregelt. Es gelten dort Überhol- und Halteverbote. Zudem wurde aus Lärz kommend ab dem Abzweig Neu Gaarz die Kreisstraße gesperrt. Die Umleitung zur Bundesstraße erfolgt über Neu Gaarz.

Von Donnerstag, 28. Juni, bis Donnerstag, 5. Juli, wird zudem auf der B198 (Höhe Abzweig Kotzow bis Höhe Jollybrücke) die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer gesenkt.

Kontrollen der Polizei

Die Fusion findet bereits zum 21. Mal auf dem Flugplatz in Lärz statt. Bereits am Dienstag ist daher mit einem hohen Verkehrsaufkommen sowie mit Behinderungen um den Veranstaltungsort zu rechnen. Die Veranstalter erwarten etwa 70.000 Besucher zu der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Veranstaltung. Ein Großteil der Besucher wird laut Polizei mit eigenen Pkw, Wohnmobilen und umgebauten Lkw/ Transportern anreisen. 

So wird übrigens das Wetter bei der diesjährigen Fusion.

Um eine möglichst störungsfreie An- und Abfahrt zu gewährleisten führt die Polizei an unterschiedlichen Orten Kontrollen durch. Denn in den vergangenen Jahren habe sich gezeigt, dass zahlreiche Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen standen. Bei der letzten Fusion im Jahr 2016 wurden 459 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz registriert. Davon wurden annähernd 200 Kraftfahrzeugführer erwischt, weil sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und/oder Alkohol standen. 2017 fiel die Fusion aus.

Dieser Artikel wurde am Dienstag, den 26. Juni 2018 aktualisiert.