Tag der offenen Tür
Neues NaWi-Haus lockt selbst abends noch in die Schule

Tierchen winzig klein unterm Mikroskop, riesengroß auf dem Active Panel zu sehen - das ist nun Alltag am Schulcampus Röbel.
Tierchen winzig klein unterm Mikroskop, riesengroß auf dem Active Panel zu sehen – das ist nun Alltag am Schulcampus Röbel.
Petra Konermann

Zwei Tage hatten Röbeler Schüler schon Unterricht dort. Jetzt durften auch die Erwachsenen gucken, was das 2,7 Millionen Euro teure Gebäude so bietet.

Dass abends in einer Schule noch so viel Betrieb herrscht und sich Schüler, Eltern und auch Lehrer im Ruhestand die Klinke in die Hand geben, das ist eher ungewöhnlich. In Röbel aber hatte am Dienstag das Lehrer-Kollegium zu einem Tag der Offenen Tür in das neu gebaute und frisch eröffnete Naturwissenschaften-Haus eingeladen – und die Röbeler kamen zahlreich.

„Sonst hat man ja nicht Gelegenheit dazu, sich das mal selbst anzuschauen“, meinte Raijko Radbruch. Seine Tochter Reimara aus der 5. Klasse ist regelrecht begeistert: „Ich hatte hier schon Biologie, es war echt super, ich freue mich schon richtig auf die nächste Stunde“, sagte sie. Diese Begeisterung teilte ihr Vater: „Es ist wirklich beeindruckend, was hier geschaffen wurde. Ich bin mir sicher, dass das auch die Entwicklung der Stadt befördern wird, wenn man eine so gut ausgebaute Schullandschaft vorweisen kann“, sagte er.

nd auch diejenigen, die die Schüler in den Fächern Physik, Chemie und Biologie im neuen Gebäude unterrichten, sind voll des Lobes: „Ich kenne aus meinem Studium viele andere Schulen und weiß von Kollegen, dass nicht so viele so gute Bedingungen haben wie wir hier in Röbel“, meinte Hannes Rädel, Referendar für Biologie und Chemie.