SICHERHEITSKONZEPT

Nur noch Stunden bis zur Fusion-Genehmigung?

Am Montag reichten die Fusion-Macher ihr überarbeitetes Sicherheitskonzept beim Amt Röbel ein. Die Entscheidung, ob das Fest stattfinden darf, soll noch am heutigen Mittwoch fallen.
Die Feuer speienden Drachen-Installationen sind auf der Fusion seit Jahren ein Hingucker.
Die Feuer speienden Drachen-Installationen sind auf der Fusion seit Jahren ein Hingucker. Simon Voigt
Lärz ·

Nur noch wenige Stunden könnte es dauern, bis das Amt Röbel sich dazu äußert, ob das Fusion-Festival stattfindet oder nicht. Erst am Montag hatte der Kulturkosmos-Verein als Veranstalter der Genehmigungsbehörde ein zum zweiten Mal überarbeitetes Sicherheitskonzept vorgelegt und war dabei auf noch 31 festgestellte Mängel eingegangen.

„Ich denke, wir werden heute zu einer Entscheidung kommen”, sagte Marlen Siegmund, die Röbeler Ordnungsamtschefin, am Mittwoch gegen 14 Uhr dem Nordkurier. Dabei wurde wiederholt auf konstruktive Gespräche verwiesen.

Veranstalter würden auch den Rechtsweg wählen

Spricht das Amt seine Genehmigung aus, steht dem viertägigen Fusion-Festival vom 26. bis 30. Juni auf dem ehemaligen Lärzer Militärflugplatz nach Wochen des Streites um Sicherheitsauflagen, Polizeipräsenz, Jugendschutz etc. nichts mehr im Wege. Im Falle einer ausbleibenden Genehmigung behält sich der Veranstalter ein juristisches Vorgehen gegen die Behörden vor.

Die Fusion besuchten 2018 rund 70 000 Besucher. Eine ähnlich hohe Frequentierung werde in diesem Jahr erwartet, heißt es vom Kulturkosmos-Verein.

Klar sei jedoch inzwischen, dass es keine anlasslose Polizeipräsenz auf dem Festivalgelände selbst gibt. Eine mobile Wache werde nahe des Festgeländes, aber noch auf dem Militärflugplatz eingerichtet.

Update: Das Amt Röbel hat am Mittwochnachmittag die Genehmigung erteilt.

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