FASCHING IN WAREN

Warener Narren zeigen ihre schönsten Seiten

In seiner 64. Session zeigten die Warener Jecken, wie sie einen kleinen Saal zum Hort der Heiterkeit machen konnten.
Für eine Nummer mal in die Unterwäsche des jeweils anderen Geschlechtes geschlüpft: die Warener Männer und
Für eine Nummer mal in die Unterwäsche des jeweils anderen Geschlechtes geschlüpft: die Warener Männer und Frauen vom CCW. Susann Salzmann
Das bisschen Hausarbeit erledigen diese taffen Feuerwehrfrauen mit glühender Leidenschaft.
Das bisschen Hausarbeit erledigen diese taffen Feuerwehrfrauen mit glühender Leidenschaft. Susann Salzmann
Das Tanzen mit Tüchern wie diesen will geübt sein. Damit Auftritte wie diese gelingen, wird seit Monaten trainiert.
Das Tanzen mit Tüchern wie diesen will geübt sein. Damit Auftritte wie diese gelingen, wird seit Monaten trainiert. Susann Salzmann
Für eine Nummer mal in die Unterwäsche des jeweils anderen Geschlechtes geschlüpft: die Warener Männer und
Für eine Nummer mal in die Unterwäsche des jeweils anderen Geschlechtes geschlüpft: die Warener Männer und Frauen vom CCW. Susann Salzmann
Beste Stimmung im Saal des Seehotels Ecktannen und ein dickes Lob für das Programm von Daniela und Jörg Senft als Sh
Beste Stimmung im Saal des Seehotels Ecktannen und ein dickes Lob für das Programm von Daniela und Jörg Senft als Shrek und dessen Freundin Fiona (jeweils links und rechts). Susann Salzmann
Rund 50 Gäste sahen sich das Programm zum Faschingsball an.
Rund 50 Gäste sahen sich das Programm zum Faschingsball an. Susann Salzmann
Man(n) setzt für eine reizvolle Vorführung als Männerballett auch auf großen Busen.
Man(n) setzt für eine reizvolle Vorführung als Männerballett auch auf großen Busen. Susann Salzmann
Anfangs als Narrenprinz zum CCW gelangt, hat sich Raik Matthews inzwischen zu einer orientalischen Schönheit gemausert.
Anfangs als Narrenprinz zum CCW gelangt, hat sich Raik Matthews inzwischen zu einer orientalischen Schönheit gemausert. Susann Salzmann
Diese Bauchtänzerinnen brachten orientalisches Flair in den Veranstaltungssaal.
Diese Bauchtänzerinnen brachten orientalisches Flair in den Veranstaltungssaal. Susann Salzmann
So feminin ausgestattet schwingen wohl die wenigsten Männer ihr Tanzbein.
So feminin ausgestattet schwingen wohl die wenigsten Männer ihr Tanzbein. Susann Salzmann
Plaudertasche Uschi alias Angela Kirsche sprach über figurformende Unterwäsche.
Plaudertasche Uschi alias Angela Kirsche sprach über figurformende Unterwäsche. Susann Salzmann
Die Warener haben gleich mehrere „Dancing Queens”.
Die Warener haben gleich mehrere „Dancing Queens”. Susann Salzmann
Waren.

Man – pardon, Mann – darf sich natürlich gern von seiner femininen Seite zeigen. Der Faschingsball des Warener Carnevalclubs (CCW) in der 64. Session bot dafür die beste Gelegenheit. Und wer die maskulinen Narren der Müritz kennt, weiß genau um deren Zeigefreudigkeit. Um genau dies vor einem etwa 50-köpfigen Publikum in bewährt urkomischer Art und Weise zu demonstrieren, genügten Kittelschürzen auf dem behaarten Männerkörper nicht mehr. Beim Faschingsball waren die luftigen Schürzen für's Männerballett gerade einmal der Auftakt, um das Blut der Besucher in Wallung zu bringen. „Wenn sich das Publikum freut, dann macht macht man's mit noch mehr Überzeugung”, verzog Raik Matthews seine sattrot geschminkten Lippen zu einem Lächeln.

Seit der Session 2002/2003 gehört der 40-jährige Warener zu den Jecken. Angefangen als Narrenprinz hat er sich im Laufe der letzten 18 Jahre zum Moderator und insbesondere zum Verwandlungskünstler „hochgearbeitet”. Zu einem, dem es nichts ausmacht, wenn sich zwei Frauen um ihn scharen, nur um seine maskulinen Züge in ein weibliches Antlitz zu verwandeln. Dass die Verwandlung zur Frau für einige Abende im Jahr anfangs ungewohnt war, merkte der Außenstehende ihm beim jüngsten Warener Faschingsball nicht an. Stolz wie eine Diva blinzelte er mit seiner eigens angeklebten Wimpernverlängerung dem feierwütigen Publikum entgegen und schwang die Fächer beim orientalischen Tanz genauso anmutig wie die weiblichen Schönheiten.

Erstmals im Seehotel Ecktannen

Wenn es Mann wie Matthews als Frau den Faschingsvirus weitergeben möchte, der darf sich nicht zieren und muss sich auch in BH und rotem Spitzenhöschen auf die Bühne trauen. Es sind verrückte Ideen, wilde Kostüme, auf lustig getrimmte Gesangseinlagen und kesse Sprüche der Warener „Uschi” (Angela Kirsche), die Jahr für Jahr Warener zu den Veranstaltungen treiben. Jörg und Daniela Senft zählten diesmal zu den Besuchern. „Das ganze Programm hat uns gefallen, besonders aber Uschi”, so Daniela Senft. Die ältere Dame wusste genau, worauf ihrer Zuhörer „anspringen”. „Es gab keinen Moment der Langeweile”, meinte Sarah Neumüller aus Waren, die sich das kurzweilige Programm im zweiten Jahr ansah.

Während die Bühne des Seehotels Ecktannen zum Zentrum der Heiterkeit wurde, wurden hinter den Kulissen ernste Töne angestimmt. Erstmals fand der Faschingsball in diesem Jahr im Seehotel Ecktannen statt. Die Besucher, um damit kostendeckend den Bürgersaal zu füllen, gebe es nicht mehr, so Präsidentin Ulrike Brandt. Gespräche, die Veranstaltungen in Warener Turnhallen zu verlegen, scheiterten ebenfalls. Deshalb soll das Seehotel auch künftig zum Hort der Heiterkeit in der fünften Jahreszeit werden.

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