Nicht nur die Kirche, sondern auch die Orgel in Peckatel ist beeindruckend. Foto: ZVG/F.Drese
Nicht nur die Kirche, sondern auch die Orgel in Peckatel ist beeindruckend. Foto: ZVG/F.Drese ZVG/Friedrich Drese
Ausflugstipp

Orgeltörn in der Seenplatte endet mit Konzert in Peckatel

Die Konzertreihe führte durch verschiedene Kirchen und ließ dort Orgeln erklingen, die lange stumm waren.
Peckatel

Nach neun sehr unterschiedlichen Touren durch den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und einen Ausflug in die Region Plau startet der letzte Orgeltörn am Sonntag, dem 2. Oktober, um 14.45 Uhr in der Kirche Kratzeburg. Dort soll der klangvolle Schlussakkord der zweiten Saison der Konzertreihe gesetzt werden.

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Restaurierte Orgel noch nicht eingebaut

In Kratzeburg befindet sich eine 1992 gebaute Orgel aus der Werkstatt des Mecklenburger Orgelbauers Plau. Die Teilnehmer sind anschließend zur zweiten Station ab 15 Uhr nach Liepen eingeladen. Dort gibt es eine Programmänderung, weil aufgrund verzögerter Sanierungsarbeiten in der Kirche die restaurierte Orgel noch nicht eingebaut werden konnte. „Trotzdem ist der Trip zu dem romantischen Ort verlockend, weil es eine kleine musikalische Überraschung gibt und der Förderverein Kaffee und Kuchen anbietet und über die abenteuerliche Kirchensanierung berichtet“, sagt Friedrich Drese vom Orgelmuseum in Malchow.

Insgesamt 30 Instrumente vorgestellt

Um 17.15 Uhr beginnt in der Kirche Peckatel die Abschlussveranstaltung des diesjährigen Orgeltörn. „Beeindruckend ist außer dem großen Kirchenraum auch die restaurierte Orgel aus der Werkstatt Friedrich Wilhelm Winzers“, erklärt Drese.

An den Orgeln spielen Martin Hebert, Benjamin Arlt-Bouffée, Christiane und Friedrich Drese, die den Orgeltörn im vergangenen Jahr zum Jahr der Orgel aus der Taufe gehoben hatten. Mit Unterstützung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und unter Schirmherrschaft des Vize-Landrates Kai Seiferth kamen immerhin dreißig Orgeln zum Klingen, einige davon sogar das erste Mal nach vielen Wochen des Schweigens. „Die Möglichkeit für Einwohner und Gäste der Region, diese musikalischen Kostbarkeiten zu erleben, wurde reichlich angenommen. Diese große Resonanz spricht für eine dritte Saison 2023“, gibt Friedrich Drese einen Ausblick.

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