SELTENES NATURSCHAUSPIEL

Partielle Mondfinsternis in Nossentiner/Schwinzer Heide erleben

Aus der Seenplatte kann man am Dienstag eine partielle Finsternis des Erdtrabanten beobachten – zumindest wenn das Wetter mitspielt.
Andreas Segeth Andreas Segeth
Bei einer partiellen Mondfinsternis verdunkelt sich der Mond teiweise, weil er durch den Erdschatten wandert.
Bei einer partiellen Mondfinsternis verdunkelt sich der Mond teiweise, weil er durch den Erdschatten wandert. Sven Hoppe
Wooster Teerofen.

Wandert der Mond durch den Kernschatten der Erde, entsteht eine Mondfinsternis. Eines dieser seltenen Ereignisse findet am Dienstag, 16. Juli, statt. Dann wird es zumindest eine teilweise Mondfinsternis geben.

Im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide, einer der dunkelsten Regionen von Deutschland, kann man dieses Naturschauspiel unter kundiger Führung beobachten. Sternenkenner Andy Beggerow gibt neben interessanten Fakten zum Mond auch viele Informationen über den Sternenhimmel. Ein weiterer Höhepunkt an diesem Abend sind nachtaktive Tiere: Die Besucher haben die Möglichkeit, Fledermausspezialisten bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und Fledermäuse auch einmal ganz aus der Nähe zu beobachten.

Nächste sichtbare Mondfinsternis erst 2028

Berechnungen zufolge wird der Mond am kommenden Dienstag gegen 20.40 Uhr zunächst in den Halbschatten und gegen 22.00 Uhr dann in den Kernschatten eintauchen. Das Maximum der Finsternis wird demnach gegen 23.30 Uhr sein. Am Mittwochmorgen um 1.00 Uhr verlässt dann der Mond den Kernschatten wieder, um 2.20 Uhr ist das Spektakel endgültig vorbei.

Beginn der kleinen Wanderung ist um 21.30 Uhr an der Naturschutzstation in Wooster Teerofen (Köhlerweg 12, 19399 Wooster Teerofen), Ende gegen 23 Uhr. Bitte warme Kleidung und ggf. Taschenlampen mitbringen. Die nächste, in unserer Region sehr gut sichtbare Mondfinsternis wird es übrigens erst am 31. Dezember 2028 geben – die Gelegenheit morgen sollten Interessierte also nicht verpassen. as

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