NEUJAHRSEMPFANG PENZLIN

Penzlin mit guten Nachrichten zum Neujahrsempfang

Der Beginn des neuen Jahres fällt umso leichter, wenn man mit Positiven starten kann: Über solche Vorhaben informierte nicht nur Penzlins Bürgermeister, sondern auch der Innenminister. Der hatte eine Neuigkeit zu den Straßenbaubeiträgen in der Tasche.
Susann Salzmann Susann Salzmann
Ein Prosit auf das neue Jahr und gutes Gelingen bei zahlreichen Projekten: Innenminister Lorenz Caffier stößt mit Penzlins Stadtpräsident Michael Baaß, Horst Schlämmer und Penzlins Stadtoberhaupt Sven Flechner an.
Ein Prosit auf das neue Jahr und gutes Gelingen bei zahlreichen Projekten: Innenminister Lorenz Caffier stößt mit Penzlins Stadtpräsident Michael Baaß, Horst Schlämmer und Penzlins Stadtoberhaupt Sven Flechner an. Susann Salzmann
Eine bezaubernde Choreographie zu mitreißenden Tangorthythmen brachte das Tänzersextett zum Neujahrsempfang in der Mensa der Regionalen Schule Penzlins auf die Bühne.
Eine bezaubernde Choreographie zu mitreißenden Tangorthythmen brachte das Tänzersextett zum Neujahrsempfang in der Mensa der Regionalen Schule Penzlins auf die Bühne. Susann Salzmann
Kein Rädchen würde sich ohne sie drehen: Ohne Ehrenämtler, die beim Umzug von Bibliothek und Stadtarchiv helfen oder aber wie Roberto Klein, Ralf Ziebell und Andreas Haitschi aus Marihn eine ältere Frau aus einem brennenden Haus retten.
Kein Rädchen würde sich ohne sie drehen: Ohne Ehrenämtler, die beim Umzug von Bibliothek und Stadtarchiv helfen oder aber wie Roberto Klein, Ralf Ziebell und Andreas Haitschi aus Marihn eine ältere Frau aus einem brennenden Haus retten. Susann Salzmann
Nur einer darf Sven Flechner in der Öffentlichkeit bei seinem Spitznamen "Svenilein" nennen - und das ist kein Geringerer als Horst Schlämmer.
Nur einer darf Sven Flechner in der Öffentlichkeit bei seinem Spitznamen „Svenilein” nennen – und das ist kein Geringerer als Horst Schlämmer. Susann Salzmann
Ein nicht auslöschbares Fieber hat Penzlins Stadtpräsidenten Michael Baaß befallen: Sein Herz schlägt für die erste Fußballmannschaft des hiesigen Sportvereines, die auf der Leiter immer weiter empor klettern.
Ein nicht auslöschbares Fieber hat Penzlins Stadtpräsidenten Michael Baaß befallen: Sein Herz schlägt für die erste Fußballmannschaft des hiesigen Sportvereines, die auf der Leiter immer weiter empor klettern. Susann Salzmann
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Penzlin.

Vor zahlreichen Gästen und häufig vertretener Politikprominenz betonte Penzlins Bürgermeister Sven Flechner (WPL) zum Neujahrsempfang am Freitagabend vor allem eines: „Es reicht nicht aus, zu kritisieren und zu nörgeln”. Anpacken statt sich herumzudrehen und wegzuschauen.

Mit größtem Vorbild gingen hier die zig Ehrenamtlichen voran, die sich im Amt Penzliner Land engagieren. Roberto Klein, Ralf Ziebell und Andreas Haitschi haben das vor knapp einem Jahr bewiesen. Ohne Ehrenamt würde sich nicht nur kein Rädchen drehen, sondern es würde vermutlich auch noch öfter zu tragischen Begebenheiten kommen.

Einer 89-jährigen Frau geholfen

Nur ein Beispiel: Am 17. Januar 2018 benötigte eine 89-jährige Marihnerin Hilfe. In dem Haus war ein Brand ausgebrochen. Die hilflose Frau rief im Schlafzimmer um Hilfe. Roberto Klein benutzte eine Mülltonne, um das Fenster einzuschlagen und zu der Frau zu gelangen.

Mit Ziebells und Haitschis Hilfe, die zufällig in dieser Situation am Objekt vorbeigingen, wurde die Seniorin über das Fenster aus ihrem Haus gerettet – noch bevor die Feuerwehr den Einsatzort erreichte. Solche Leute – und auch solche wie die Ehrenamtlichen, die beim Umzug von Bibliothek und Stadtarchiv halfen, braucht das Land, betonte Stadtpräsident Michael Baaß.

Touristische Aufwertung erhofft

Gründe zum Danke-Sagen gab es am Freitagabend beim Neujahrsempfang zahlreiche, aber auch gute Neuigkeiten: Denn das neue Jahr bringe für Penzlin eine touristische Aufwertung – immerhin werde unter anderem der Campingplatz Werder eröffnet und vielleicht, so betonte Flechner, siedle sich auch noch ein Hotel in der Stadt an.

Übrigens: Dass Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) zum hohen Politikbesuch gehört, ist seit Jahren gang und gäbe. Im „Sack” hatte er eine Nachricht für Anwohner, die von der Zahlung von Straßenausbaubeiträgen betroffen sind. Es soll einen Stichtag geben: „Die, bei denen ab Januar 2018 der erste Spatenstich gemacht wurde, die kriegen Geld zurück”, so Caffier.

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