WENDE-GEDENKEN

Polit-Prominenz von MV erinnert sich an 1989 (Videos)

Hunderte Menschen erinnerten am Mittwoch in Waren an den mutigen Protest vor 30 Jahren. Auch Landes-Spitzenpolitiker waren zu Gast.
MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf dem Neuen Markt in Waren.
MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf dem Neuen Markt in Waren. Andreas Segeth
Waren.

So wie vor 30 Jahren sind am Mittwoch hunderte Menschen in Waren nach einem Gottesdienst in der Georgenkirche mit Kerzen zum Neuen Markt gezogen. Was damals ein revolutionärer Akt in einer Friedlichen Revolution war, ist 30 Jahre später ein Erinnern an die Zeit und an das, was es zu verteidigen gilt. Beim Festakt in der Marienkirche sprechen am Abend Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Landtagspräsidentin Birgit Hesse und DDR-Bürgerrechtler Markus Meckel. 

 

 

 

"Der Gottesdienst hat mich innerlich erfreut", sagte Zeitzeuge Christoph de Boor, der vor 30 Jahren einer der zentralen Figuren der Friedlichen Revolution an der Müritz war. Kristina Kühnbaum-Schmidt, Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, und Heiner Koch, Erzbischof von Berlin, sprachen Dankbarkeit und Respekt für Christoph de Boor und all die anderen Menschen aus, die mit hohem persönlichen Risiko den revolutionären Akt wagten und die spätere Freiheit für alle erkämpften.

Viele Landespolitiker und Minister und auch viele Bürgermeister der umliegdnen Städte kamen nach Waren, um die Ereignisse zu würdigen. Der Abend soll heute mit einem Konzert der Warener Band „Black Tigers“ ausklingen. Zudem wird bei der Abschlussveranstaltung auf dem Neuen Markt auch der Siegerentwurf „Erinnerungszeichen Friedliche Revolution“ präsentiert.

 

 

 

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Waren

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