Die Wasserschutzpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Fischwilderei und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.
Die Wasserschutzpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Fischwilderei und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. ©-chalabala.cz---stock.adobe.com
Hechte gefangen

Polizei ermittelt nach Fund am Hofsee wegen Fischwilderei

17 Hechte hatte ein unbekannter Täter aus dem Wasser gezogen. Dann wurde er offenbar gestört.
Speck

An einem See im Müritz-Nationalpark haben Wilderer anscheinend versucht, gezielt Hechte zu stehlen. Diesen Verdacht prüft jetzt die Wasserschutzpolizei Waren. Am Donnerstagmittag wurden die Beamten durch den Hinweis eines Mitarbeiters des Nationalparkamtes Müritz informiert, dass am Hofsee bei Speck im Gemeindegebiet Kargow (Mecklenburgische Seenplatte) insgesamt 17 Hechte mit einer Größe von 80 cm bis 100 cm, teilweise noch lebend, gefunden wurden.

Täter wurde wohl gestört

Wegen der Umstände am Fundort bestehe der Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und der Verdacht der Fischwilderei, so die Wasserschutzpolizei. Außerdem wird aufgrund der großen Anzahl der Fische geprüft, ob hier mit unerlaubten Fangmethoden gefischt wurde.

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Offenbar wurde der Täter bei der Ausübung seiner Tat beobachtet und gestört, vermuten die Beamten. Der Gesamtschaden wird mit 700 Euro angegeben. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

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