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Polizei muss Diebesbande gehen lassen

Nach dem schnellen Ermittlungserfolg mussten die Beamten die mutmaßlichen Täter gehen lassen.
Nach dem schnellen Ermittlungserfolg mussten die Beamten die mutmaßlichen Täter gehen lassen.
lassedesignen - Fotolia.com

Die Beamten schnappten sie zwei Stunden nach der ersten Tat – doch die mutmaßlichen Diebe, die auf der B 192 ihr Unwesen getrieben haben sollen, mussten nicht allzu lange auf ihre Freilassung warten.

Die mutmaßlichen Diebe, die am Mittwoch nach einer Straftatenserie entlang der Bundesstraße 192 gefasst wurden, sind wieder auf freiem Fuß. Die Polizei musste die drei Tatverdächtigen gehen lassen. Von der Staatsanwaltschaft sei kein Antrag auf Haftbefehl gestellt worden, erklärte eine Polizeisprecherin am Donnerstag.

Die aus Rumänien stammenden Männer waren in einem Auto mit Berliner Kennzeichen auf der B 192 unterwegs und sollen binnen zwei Stunden in sechs Orten mehrere Handys und Bargeld entwendet haben. Den Ermittlungen zufolge schlugen die Tatverdächtigen zwischen 9 und 11 Uhr in Röbel, Sietow, Klink, Möllenhagen, Penzlin und Wulkenzin zu. Zu ihren Zielen gehörten eine Tagespflege-Einrichtung, eine Bäckerei, ein Versicherungsbüro und eine Tourist-Information. Die einzelnen Taten dauerten immer nur wenige Minuten. 

Die Polizei konnte die Verdächtigen zwei Stunden nach Beginn der kriminellen Rundreise kurz vor Neubrandenburg festsetzen. Als hilfreich erwiesen sich bei der Fahndung die genauen Beschreibungen von Zeugen zum Aussehen der Täter und deren Fluchtwagen. Die Verdächtigen hätten bei den Vernehmungen zu den Vorwürfen keine brauchbaren Angaben gemacht, erklärte eine Polizeisprecherin. Unklar ist auch noch, wo die Beute abgeblieben ist. „In den Fahrzeugen wurde davon nichts gefunden“, sagte sie.

Die Ermittlungen gingen natürlich weiter. Die Tatverdächtigen seien erkennungsdienstlich behandelt worden. Ob das Trio Komplizen hatte, werde noch ermittelt. Und auch, ob sie möglicherweise noch weitere Straftaten begangen haben könnten.