VERSAMMLUNG AUFGELÖST

Polizei schickt in Waren Demonstranten wieder nach Hause

Demonstranten von „Querdenken 399 Müritz“ wollten sich dem Versammlungsverbot an Feiertagen widersetzen. Die Polizei vereitelte den Schweigemarsch.
Dank Polizeipräsenz blieb der Warener Marktplatz am Totensonntag leer.
Dank Polizeipräsenz blieb der Warener Marktplatz am Totensonntag leer. Miriam Brümmer
Waren.

Etwa dreißig Menschen wollten sich am Totensonntag trotz Versammlungsverbotes zu einem Schweigemarsch treffen. Die Initiative „Menschen stehen auf“ hatte dazu aufgerufen und die Versammlung angemeldet. Federführend agierte Thomas Müller, der als Kopf von „Querdenken 399 Müritz“ auch die jüngsten Montagsmärsche zu verantworten hatte.

Gericht bestätigt Verbot

Auf seine Anmeldung hin teilte ihm die Versammlungsbehörde mit, dass es nach dem Feiertagsgesetz in M-V am Totensonntag verboten sei, Versammlungen abzuhalten. Auch das Verwaltungsgericht bestätigte die Richtigkeit dieses Verbotes. Der Leiter des Polizeihauptreviers Waren, Stefan Philipp, ging jedoch davon aus, dass es trotzdem zu einer Zusammenkunft kommen würde. Er hatte recht und setzte das Versammlungsverbot durch, sodass etwa dreißig Leute wieder fortgeschickt wurden.

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Kommentare (3)

Hauptsache ich, ich, ich!

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