KONTROLLEN

Polizei zieht erste Fusion-Gäste aus dem Verkehr

Während des zweiten Anreisetages zum Fusion-Festival in Lärz hat die Polizei mehrere Autofahrer erwischt, die Drogen genommen oder Alkohol getrunken hatten. Einer wurde per Haftbefehl gesucht.
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Seit 1997 findet auf einem ehemaligen russischen Militärflugplatz in Mecklenburg-Vorpommern das viertägige Festival mit Musik, Theater, Performance, Kino und Installation statt.
Seit 1997 findet auf einem ehemaligen russischen Militärflugplatz in Mecklenburg-Vorpommern das viertägige Festival mit Musik, Theater, Performance, Kino und Installation statt. Christian Charisius
Lärz.

Zahlreiche Hilfs- und Rettungskräfte des Polizeipräsidiums Neubrandenburg sowie benachbarter Behörden waren am Donnerstag im Einsatz, um den Anreiseverkehr zur Fusion in Lärz zu kontrollieren und das erhöhte Verkehrsaufkommen zu lenken.

An den Kontrollstellen an der B198 Vipperower Heide und in Zirtow gingen den Beamten insgesamt zwölf Fahrzeugführer ins Netz, die unter dem Einfluss von Drogen gefahren waren.

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Per Haftbefehl gesucht

Insgesamt 21 Straftaten wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, zwei Straftaten wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eine Straftat wegen Trunkenheit im Straßenverkehr kamen zur Anzeige.

Zudem stellten die Beamten einen Fahrzeugführer fest, gegen den ein Haftbefehl wegen einer Ersatzfreiheitsstrafe bestand. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Bützow gebracht.

Anreise fast abgeschlossen

Nach dem Ende des zweiten Anreisetages haben nun fast alle Fusion-Teilnehmer das Festivalsgelände erreicht. Am Freitag wird daher nur noch mit mäßigem Anreiseverkehr gerechnet. Verkehrsbehinderungen werden nicht erwartet.

Die Polizei wird dennoch im Einsatz sein, um die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.

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Kommentare (1)

Wenn man solch Riesenaufwand auch mal bei Nazi-Zusammenrottungen wie neulich in Sachsen machen würde, würden diese Zusammenrottungen noch vor Beginn wieder abgeblasen werden. Weil man da ausnahmslos alle Teilnehmer schon vor Beginn vollgesoffen und zugedröhnt aus dem Verkehr ziehen muss, hätten diese "Veranstaltungen" keine Besucher und auftretenden "Künstler" mehr...