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Polizeitaucher suchen nach vermisster Frau aus Priborn

Dieser Taucher sucht an den Bootshäusern in Priborn nach der 67-Jährigen.
Bern Wüstneck

Mehrere Teiche und Wasserlöcher rund um Priborn wurden durchsucht. Die Arbeit der Spezialisten ist schwierig und unangenehm. Ein Verbrechen wird nicht mehr ausgeschlossen.

Die Suche nach der vermissten Rentnerin ist am Dienstag fortgesetzt worden. Dabei wurden auch Polizeitaucher eingesetzt. Die Spezialisten durchsuchten mehrere Teiche und Wasserlöcher in und um Priborn. Bislang wurden bereits auch die Ausläufer der Elde auf rund fünf Kilometer Länge abgesucht.

Die Taucher erledigen einen Knochenjob. Die Teiche sind morastig, das schlammige Wasser wahrscheinlich verunreinigt. Die Taucher versanken bis zu den Hüften in dem weichen Boden.

Die als zuverlässig und sportlich geltende Frau war vor zehn Tagen plötzlich verschwunden. Wegen der mysteriösen Umstände hält die Polizei auch ein Verbrechen für möglich. Die Frau hatte ihre Kinder am 5. Dezember zum Sonntagsessen eingeladen, die Zutaten schon bereitgelegt und war noch einmal wie gewohnt am Waldrand spazieren gegangen. Sie kehrte jedoch anscheinend nicht mehr zurück. Die Verwandten kamen am Sonntag und fanden alles unberührt vor. Sie meldeten die ehemalige Sportlehrerin als vermisst.

Ihr Mobiltelefon hatte die Frau laut Polizei dabei, es habe aber nicht geortet werden können. Die Frau lebte allein. Ob sie möglicherweise über das Internet Bekanntschaften pflegte, dazu machte die Polizei mit Verweis auf laufende Ermittlungen bisher keine Angaben. Die Suche soll an diesem Mittwoch fortgesetzt werden.

 

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