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Präsente vom „Big Boss“ für Rechlins blaue Engel verteilt

Beim Unterschreiben des Dankesbriefes an den Landrat schaut Olaf Bauer (links) im Jugendklub Rechlin zu.  FOTO: Karsten Thorun

VonElke EndersNoch-Bürgermeister Olaf Bauer hat dem Rechliner Jugendklub einen Besuch abgestattet. Dass er nicht mit leeren Händen kam, ist dem Landrat zu ...

VonElke Enders

Noch-Bürgermeister Olaf Bauer hat dem Rechliner Jugendklub einen Besuch abgestattet. Dass er nicht mit leeren Händen kam, ist dem Landrat zu verdanken.

Rechlin.An diesem Abend ahnte wohl noch niemand, dass der Rechliner Bürgermeister Olaf Bauer (CDU) nur einen Tag später sein Amt niederlegen würde – mit Wirkung zum 7. Juni. Und er hat es selbst wohl auch noch nicht wirklich gewusst.
Im Rechliner Jugendklub bei den „Blue Angels“ jedenfalls fühlte sich der Bürgermeister sichtlich wohl. Wie so oft hatte Olaf Bauer zur „Happy Hour mit Herrn Bauer“ eingeladen. Zu den Jugendlichen hat er mittlerweile einen guten Kontakt aufgebaut. So waren die Hemmschwellen auch recht niedrig, und die Mädchen und Jungen überhäuften ihn mit Fragen. Doch Anlass des Besuches war ein anderer. So hatte Bauer vor einiger Zeit Landrat Heiko Kärger (CDU), mit dem er auf Durchreise zu einem anderweitigen Termin war, mit in den Jugendklub gelotst. Kärger kam gern, und die Jugendlichen zeigten sich bei dem spontanen Besuch überaus angetan, dass der „Big Boss“ des Kreises vorbeischaut, wie Jugendklubleiterin Carmen Irens schmunzelnd berichtete. „Die Jugendlichen waren sehr zuvorkommend“, ist Bauer in Erinnerung. Etwas, das auch Landrat Heiko Kärger wohl beeindruckte und ihn veranlasste, den jungen Leuten nachträglich einen Wunsch zu erfüllen. Gesagt, getan: Und nun war es soweit: Die Klubbesucher konnten sich über eine neue Dartscheibe, Zubehör für den Billardtisch sowie für ihre Wii-Konsole freuen. Überbringer war Bürgermeister Bauer, der gemeinsam mit den Jugendlichen einen Dankesbrief verfasste, auf dem knapp 25 Klubbesucher im Alter von 10 bis 23 Jahre unterschrieben – als Zeichen auch, dass sie die Materialien zu schätzen wissen. Schließlich sei ein solches Geschenk nicht selbstverständlich, meinte Bauer, der in der Geste ein Zeichen sieht, dass im Großkreis die Randgebiete nicht vergessen werden.
Bauer bot den älteren Schülern an, bei nächster Gelegenheit mal nach Rechlin-Nord in die Kirche zu kommen, um ihnen die außergewöhnliche Geschichte des Gotteshauses, in dessen Förderverein er tätig ist, nahe zu bringen. Übrigens, in der „Happy Hour mit Herrn Bauer“ stand diesmal gesunde Ernährung auf dem Schlemmerbüfett: Gemüse-
sticks mit leckeren Dips, die komplett alle wurden.

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e.enders@nordkurier.de