ROMANTIK BEIM FASCHING

Prinz Phillip macht Prinzessin Anne Heiratsantrag beim Karneval

Ungeachtet der bereits angebrochenen Fastenzeit wurde in Grabowhöfe am Wochenende Karneval gefeiert. Zur Weiberfastnacht schnappte sich der Prinz seine Prinzessin und machte ihr vor ausverkauftem Haus einen Heiratsantrag.
Das Prinzenpaar wird diesen Fasching nicht vergessen. Denn Prinz Phillip machte seiner Prinzessin Anne einen Heiratsantrag.
Das Prinzenpaar wird diesen Fasching nicht vergessen. Denn Prinz Phillip machte seiner Prinzessin Anne einen Heiratsantrag. Stephan Radtke
Volle Hütte in der Mehrzweckhalle von Grabowhöfe.
Volle Hütte in der Mehrzweckhalle von Grabowhöfe. Stephan Radtke
Die kleinen zeigten große Akrobatik.
Die kleinen zeigten große Akrobatik. Stephan Radtke
Auch nach Aschermittwoch geht noch die Post ab. Während einige fasten, wird in Grabowhöfe noch gefeiert.
Auch nach Aschermittwoch geht noch die Post ab. Während einige fasten, wird in Grabowhöfe noch gefeiert. Stephan Radtke
Die Raubkatzen waren einer der vielen Hingucker im bunten Programm.
Die Raubkatzen waren einer der vielen Hingucker im bunten Programm. Stephan Radtke
Wer sich wohl hinter der Maske verbirgt?
Wer sich wohl hinter der Maske verbirgt? Stephan Radtke
Hoch das Bein!
Hoch das Bein! Stephan Radtke
Die bunten Schmetterlinge tanzten anmutig in der Finsternis.
Die bunten Schmetterlinge tanzten anmutig in der Finsternis. Stephan Radtke
Grabowhöfe.

Eigentlich ist mit dem Aschermittwoch die Faschingssaison vorbei. Eigentlich. In Grabowhöfe wurde am Freitag mit der Weiberfastnacht lauthals in der Mehrzweckhalle der Gemeinde gesungen: „Aber sch... drauf, Karneval ist nur einmal im Jahr!“ und KCG-Präsident Christian Joppke führte seinen Elferrat, die Funken und sämtliche Mitglieder des Karnevalclubs Grabowhöfe in den festlich geschmückten Saal. „Früher war das mal hier die Generalprobe für knapp 30 Leuten. Heute ist der Saal aber mit 170 Gästen restlos ausverkauft“, freute sich der Präsident, gab mit seinen Ministern die Faschingssause frei und leitete zum Programm über.

Was allerdings nicht auf dem Programmzettel stand, war ein großer Auftritt des Prinzen Phillip (nein, nicht der aus England!), der seiner Prinzessin Anne (nein, nicht die aus England!) – beide sind im wahren Leben auch ein Paar – einen Heiratsantrag machte. Unter dem Beifall der kostümierten Narren sagte Prinzessin Anne natürlich „Ja“. Somit hatte der KCG einen weiteren schönen Eintrag in die 45-jährige Faschingschronik. Ausgelassen feierten schließlich Narren und Jecken die Weiberfastnacht ausgiebig bis in die frühen Morgenstunden. Nur wenige Stunden später hieß es am Sonnabend erneut: „Manege frei, hello olé im Zirkuszelt vom KCG“ und auch der eigentliche Karnevalstag war restlos ausverkauft. Erneut geleitete Präsident Christian Joppke seinen KSG in die proppenvolle Mehrzweckhalle und freute sich über den regen Zuspruch.

Eheberatung bei Meiers sorgte für viele Lachtränen

Mit der offiziellen Verkündung der elf Faschingsregeln betraten Heidi Huneck und Klaus-Dieter Schröder die Manege und führten durch die einzelnen Programmpunkte. Und die hatten es in sich. Denn selbst die Jüngsten brachten sich mit einer „Zweirad-Akrobatik“ auf dem Hoverboard ein und lieferten einen fulminanten Start in die Vorstellungen. Nicht minder spannend gestaltete sich die etwas andere Interpretation der Oper Carmen, die weiße Tennissocken im Neonlicht strahlen ließ. Spätestens zur Eheberatung der Familie Meier hatte ein Großteil der Anwesenden Bauchschmerzen. Nicht vom Essen, sondern viel mehr durch die strapazierten Lachmuskeln, denn der Sketch baute klischeehaft auf jede Menge Missverständnisse auf. Während die letzten Freudentränen aus dem Gesicht gewischt wurden, machten sich die Funken im Leopardenkostüm bereit, um dem Publikum ihr Medley zu präsentieren. Dieser Tanz lockte auch zwei prächtige Schmetterlinge an. Die bewegten sich anmutig im Schutze der Nacht und funkelten imposant mit leuchtenden Flügeln.

Nur wenige Augenblicke später verbreiteten Pantomimedamen eine mystische Stimmung. Geführt vom düsteren Puppenspieler ließ dieser Auftritt einigen den Atem stocken. So wurde es wieder Zeit für jede Menge Klamauk. Ein sportlicher Sketch mit einem nicht wirklich ernst gemeinten Weltrekordversuch sorgte schnell für schallendes Gelächter unter den Narren. Und auch eine singende Witwe konnte zwar keinen neuen Mann, dafür aber das Publikum für sich gewinnen. Ihr folgten die nicht ganz so bösen Rocker, die schon einen festen Platz im KCG-Programm haben und Sicherheitsminister Frank Schulz verwechselte Seiltanz mit Wäscheaufhängen.

So jagte ein Spaß den nächsten und Heidi Huneck durfte mit Klaus-Dieter Schröder bereits die letzte offizielle Nummer des Abends ankündigen, die mit Gesang und Tanz im Stil des Greatest Showman begeisterte. Gut 90 Minuten verflogen schnell und die Bühne wurde für den Tanz freigegeben. Der dauerte erneut bis in die frühen Morgenstunden. Der Sonntag gehörte schließlich den kleinen Narren, die ihren Kinderfasching feiern durften.

 

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