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Radweg verbindet nun Penzlin und Neubrandenburg

Penzlins Bürgermeister Sven Flechner testete den neuen Radweg am Montag gleich selbst. Sein spontanes Urteil: „Fährt sich wunderbar.”
Penzlins Bürgermeister Sven Flechner testete den neuen Radweg am Montag gleich selbst. Sein spontanes Urteil: „Fährt sich wunderbar.”
Malte Schindel

Mit einem 1,5 Kilometer langen Radweg ist nun auch das letzte Stück fertig, das Penzlin und Neubrandenburg verbindet.

Erst wurden reichlich Hände geschüttelt und dann fleißig in die Pedale getreten: Zur Eröffnung des neuen Radwegs zwischen Mallin und Wulkenzin am Montag waren unter anderem Landrat Heiko Kärger (CDU) und Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) nach Wulkenzin gekommen. Das allein zeigte, welche Bedeutung die 1,5 Kilometer lange Strecke besitzt.

Doch auch Kärger betonte noch einmal: „Nun kann man von Mallin gut nach Neubrandenburg gelangen. Diese Strecke ist für uns und die touristische Entwicklung der Region wichtig.” Und weiter: „Eine strukturschwache Region braucht Radwege und deswegen sollen auch noch mehr hinzukommen.”

Forderung nach neuem Weg in Richtung Neustrelitz

Penzlins Bürgermeister Sven Flechner, der mit dem Fahrrad zum Termin erschienen war, erklärte, dass zwingend auch ein Radweg von Neustrelitz nach Penzlin entstehen muss. Und auch nach Möllenhagen soll nach seinem Wunsch eine Strecke gebaut werden. Der Bürgermeister habe sein Interesse diesbezüglich bereits bekundet. Der Ball liege nun bei den Verantwortlichen in Möllenhagen. Flechner: „Wichtig ist ein Radweg, der durchgeht bis nach Waren. Wir sollten die großen Zentren im Landkreis miteinander verbinden.”

Mit dem Ergebnis des nun eingeweihten Radwegs zeigte sich der Bürgermeister zufrieden. „Es fährt sich wunderbar. Und die Strecke bietet zwei schöne Stationen. In Wulkenzin die Eisdiele und in Penzlin die Burg”, so Flechner. Er geht davon aus, dass neben Touristen vor allem Alltagspendler den Weg nutzen werden. Auch Pegel hofft darauf, dass manch einer in den schönen Monaten den Drahtesel dem Auto vorzieht.

Risiko wegen hohen Verkehrsaufkommens

Der Radweg wurde auf dem ehemaligen Bahndamm in Sichtweite der B 192 angelegt und schließt in Mallin an den bereits vorhandenen Radweg auf dem Bahndamm an. Er schließt die letzte Lücke der Radwegverbindung zwischen Penzlin und Neubrandenburg und dient insbesondere der Erhöhung der Verkehrssicherheit. Entlang der B 192 zwischen Mallin und Wulkenzin bestand für Radfahrer aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens von täglich knapp 7000 Fahrzeugen bisher ein erhebliches Risiko, hieß es von der Landesregierung.

Rund 268 000 Euro hat das Projekt verschlungen. Vom Land erhielt der Landkreis für das Projekt Fördermittel in Höhe von rund 181 000 Euro aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung” (EFRE). Diese dienen der Förderung von kommunalen Radwegprojekten gemäß der Kommunalen Radbaurichtlinie.