Für die Entschärfung der Bombe in Rechlin wurde ein Evakuierungsradius von 500 Metern um den Fundort festgelegt. Personen im Evakuierungsbereich müssen am Donnerstag (24. März) bis 9 Uhr den gesamten Bereich verlassen haben.
Für die Entschärfung der Bombe in Rechlin wurde ein Evakuierungsradius von 500 Metern um den Fundort festgelegt. Personen im Evakuierungsbereich müssen am Donnerstag (24. März) bis 9 Uhr den gesamten Bereich verlassen haben. NK-Grafik
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Lagekarte mit Evakuierungsbereich: Innerhalb des roten Bereichs dürfen sich während der Vorbereitung und der Entschärfung keine Personen aufhalten. Quelle: LPBK-MV
Blindgänger

Rechliner müssen wegen Bombenentschärfung evakuiert werden

Am kommenden Donnerstag müssen zahlreiche Rechliner ihre Wohnungen und Geschäfte verlassen. Grund ist ein Bombenblindgänger, der entschärft werden muss. Das könnte dauern.
Rechlin

In der Gemeinde Rechlin wird am kommenden Donnerstag eine Bombe auf dem Konversionsgelände im Bereich des ehemaligen Materialdepots der Bundeswehr entschärft. „Ein Bombenblindgänger ist grundsätzlich ein zündfähiger Sprengkörper. Zum Schutz der Bevölkerung vor Gefahren an Leib und Leben muss in der Gemeinde Rechlin ein Teilgebiet evakuiert werden“, teilte das Ordnungsamt Röbel dazu mit.

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Betroffene sollen sich auf längere Wartezeit einstellen

Es wurde ein Evakuierungsradius von 500 Metern um den Bombenfundort festgelegt, in dem sich während der Vorbereitung und der Entschärfung keine Personen aufhalten dürfen. „Alle Personen müssen die Wohn- und Geschäftsräume sowie Ferienunterkünfte und Bootschuppen in diesem festgelegten Bereich verlassen“, so das Ordnungsamt. Zudem sollten alle Fenster in diesem Bereich angekippt sein. Das Luftfahrttechnische Museum Rechlin bleibt an diesem Tag geschlossen.

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Mit der Entschärfung kann erst nach vollständiger Evakuierung begonnen werden. Wie lange die Entschärfung dauert, könne nicht vorausgesagt werden. Betroffene sollen sich jedoch auf eine längere Wartezeit einstellen und werden über die Beendigung der Evakuierung informiert. Zusätzlich ist es möglich, sich über die Warn-App NINA des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zu informieren.

Wichtige Dokumente mitnehmen

Alle Zufahrtswege zum Bombenfundort werden für die Dauer der Entschärfung gesperrt. Anwohner und Betroffene haben den Anweisungen der Sicherheitskräfte zu folgen. Personen im Evakuierungsbereich müssen am 24. März bis 9 Uhr den gesamten Bereich verlassen haben. Wichtige Dokumente, wie Personalausweise, und Gegenstände, wie Medikamente, oder auch technische Geräte, wie Handy, Laptop und Ladekabel sollten mitgeführt werden. Wer seine Wohnung nicht alleine verlassen kann und Hilfe benötigt, wird gebeten, sich telefonisch im Ordnungsamt des Amtes Röbel-Müritz unter der 039931 80254 zu melden, um einen Transport abzustimmen. Am Montag wird Bürgermeister Wolf-Dieter Ringguth alle betroffenen Bürger nochmal in einem Brief informieren.

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