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Polizei führt rechten Störer in Handschellen ab

Gut ein Dutzend Polizisten sicherten den Flüchtlings-Gipfel schon im Vorfeld ab. Die Beamten mussten gegen die Störungen einiger Rechtsradikaler tätig werden.
Gut ein Dutzend Polizisten sicherten den Flüchtlings-Gipfel schon im Vorfeld ab. Die Beamten mussten gegen die Störungen einiger Rechtsradikaler tätig werden.
Carina Göls

Der Gipfel zur Lösung des Flüchtling-Problems in Waren hatte noch nicht einmal begonnen, da wurde er schon von rechten Entgleisungen gestört.

Der erste Flüchtlings-Gipfel in Waren, der vorsorglich nicht-öffentlich stattfindet, hatte am Dienstagabend noch nicht einmal begonnen, als er von mehreren stadtbekannten Rechtsradikalen gestört wurde. Die Männer bezogen vor dem Schmetterlingshaus Stellung und beschallten die Teilnehmer des Gipfels mit rechten Parolen. Einer der Männer hatte offenbar auch einen Polizisten direkt attackiert, er lag in Handschellen auf dem Boden und wurde im Polizeiwagen weggebracht.

Der Gipfel war unterdessen gut besucht. Rund 60 Vertreter von Stadt, Kirche, Wohnungsgesellschaften, CJD und Ehrenamtlichen nahmen teil. Zwei Ziele hatte die Stadt bereits im Vorfeld des Gipfels formuliert: Am Ende solle es die „Verabschiedung einer gemeinsamen Erklärung des guten Willens“, die Gründung einer kleinen Koordinierungsgruppe sowie die direkte Vermittlung erster Hilfen geben.