TOLERANZ

Regenbogenfahne am Malchower Himmel

Malchow hat wieder einmal die sogenannte Regenbogenfahne gehisst. Damit ist die Stadt einmalig in der Region. Toleranz gilt damit aber nicht nur Homosexuellen.
Gleichstellungsbeauftragte Christin Berkenhagen, Stadtpräsidentin Elke-Annette Schmidt und Stadtvertreter Mirko Henschler (von links) hissten am Malchower Stadthafen die Regenbogenfahne – ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt.
Gleichstellungsbeauftragte Christin Berkenhagen, Stadtpräsidentin Elke-Annette Schmidt und Stadtvertreter Mirko Henschler (von links) hissten am Malchower Stadthafen die Regenbogenfahne – ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt. Petra Konermann
Malchow.

Die Malchower haben bereits zum dritten Mal ein Zeichen gesetzt: Am Stadthafen wurde im Beisein von Stadtvertretern und Bürgern die Regenbogenfahne gehisst als Zeichen für Toleranz und Vielfalt.

Langer Weg bis zu Malchows Regenbogenfahne

Malchows Stadtpräsidentin Elke-Annette Schmidt erklärte, dass die Fahne ein Zeichen der Friedensbewegung ist, aber auch ein Symbol der Homosexuellenbewegung. Sie wolle, so Schmidt weiter, dass die Fahne aber auch als Aufforderung an die neu gewählten Stadtvertreter gelten solle – als Symbol der gemeinsamen Arbeit für die Inselstadt.

Stadtvertreter Mirko Henschler (Gemeinschaft aktiver Malchower*innen) erinnerte daran, dass der Weg zum nun schon traditionellen Hissen der Regenbogenfahne lang gewesen sei. Letztendlich wird die Fahne auf Beschluss der Stadtvertretung nun immer zwei Wochen vor dem Volksfest die Fahne gehisst. Vergangenes Jahr hat es im Vorfeld des Beschluss allerdings eine hitzige Debatte gegeben.

Die Fahne wird nun für einige Wochen über Malchow wehen. „Dies ist keine private Fahne, sie ist vielmehr ein Symbol des Respekts vor dem Anderssein”, sagte Henschler.

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