SIGNAL FÜR TOLERANZ

Regenbogenfahne weht über Malchow

Geschafft: In Malchow wurde jetzt die Fahne der Toleranz gehisst. Sie soll vier Wochen lang ein Zeichen setzen.
Zogen gemeinsam die Regenbogenfahne in den Malchower Himmel: Horst Siggelow (Die Linke), Stadtpräsidentin Elke-Annette Schmidt, André Zimmermann (CDU) und Mirko Henschler (Bd. 90/Grüne - von links).
Zogen gemeinsam die Regenbogenfahne in den Malchower Himmel: Horst Siggelow (Die Linke), Stadtpräsidentin Elke-Annette Schmidt, André Zimmermann (CDU) und Mirko Henschler (Bd. 90/Grüne – von links). Petra Konermann
Malchow.

Am Malchower Himmel schwebt nun eine zweite Regenbogenfahne. Sie wurde am Freitag am Stadthafen Malchow gehisst und soll dort für insgesamt vier Wochen wehen. Vor rund zwei Wochen war bereits eine Regenbogenfahne als Zeichen der Vielfalt der verschiedenen Lebensformen und der Toleranz auf Betreiben des Malchower Sportvereins auf dem Waldsportplatz gehisst worden.

Malchows Stadtpräsidentin Elke-Annette Schmidt verwies am Freitag darauf, dass diese Fahne, die nun über dem Stadthafen wehe, „Malchows Ruf als tolerante Stadt aufwertet.“ Darauf, so die Stadtpräsidentin, könne man stolz sein. Man sei damit auch Vorreiter in der Müritzregion. Elke-Annette Schmidt erinnerte aber auch an die vielen Diskussionen, die es in der Stadtvertretung um diese Regenbogenfahne und den Ort gegeben habe, an dem sie wehen soll. Mit dem Stadthafen sei nun ein guter Platz gefunden worden, so die Malchowerin.

Die Stadtvertreter hatten in einem Beschluss festgelegt, dass künftig immer zwei Wochen vor dem Volksfest die Regenbogenfahne in Malchow aufgezogen werden soll. Gefeiert wurde das Hissen der Fahne am Freitag auch: Es gab Sekt und eine Torte – natürlich gebacken in Regenbogenfarben.

 

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