LAUFEN FÜR DEN GUTEN ZWECK

Run for Charity macht am Müritzufer das Dutzend voll

1500 Läufer vom Kindes- bis zum Seniorenalter wurden am Wochenende beim Spendenlauf zwischen Klink und Röbel für flinke Beine mit Spendengeldern belohnt.
Auch kleine Beine können Großes schaffen, wie die Kinder beim Charitylauf in Klink bei Waren unter Beweis stellten.
Auch kleine Beine können Großes schaffen, wie die Kinder beim Charitylauf in Klink bei Waren unter Beweis stellten. Stephan Radtke
Staffestabübergabe: Diese Läufer schwitzten für das Hospiz.
Staffestabübergabe: Diese Läufer schwitzten für das Hospiz. Stephan Radtke
Klink.

Wie ein roter Faden zog sich am Sonnabend die Laufstrecke zum Run for Charity zwischen Klink und Röbel entlang des Müritzufers. Gut 1500 Läufer vom Kindes- bis zum Seniorenalter wurden auch in diesem Jahr für flinke Beine mit Spendengeldern belohnt. „Der Run for Charity gehört seit 2008 fest zur Müritz und bringt neben einer sportlichen Herausforderung auch jede Menge Spenden für soziale Projekte der Region“, sagte Karsten Rösel, Geschäftsführer der AutoLeasing D GmbH (ALD) und Vater des Spendenlaufs an der Müritz.

Und diese Spenden, die sich bis zum vergangenen Jahr bereits auf über 1,33 Millionen Euro summiert haben, sollten sich am Samstag erneut erhöhen. Dazu wollten auch 576 Mädchen und Jungen beitragen und gingen um 9 Uhr an den Start der Kinderläufe zum 12. Run for Charity. So zeigten selbst die Lütten, dass sie auf den Strecken von 300, 700 oder 1200 Metern Länge überzeugen konnten.

Spendensumme wächst um fast 150.000 Euro

Nur eine knappe Stunde später starteten mit Silke Schütt, Thomas Stolz und Thomas Pischem drei Ultraläufer, die die 62 Kilometer lange Distanz zwischen Klink und Röbel/Müritz und wieder zurück alleine bewältigen wollten. Ihnen auf den Fersen die ersten Läufer der 108 Staffeln, die sich die Teilstrecken zwischen 5,4 und 8,5 Kilometer teilten. Dabei mussten die Sportler nicht nur gegen die Etappen und einigen Höhenmetern kämpfen. Das, was die Sonne bereits am frühen Morgen versprach, wurde auch konsequent eingehalten. Bereits zum Start zeigte das Quersilber 22 Grad Celsius und kletterte unaufhörlich zur 30-Grad-Marke.

Mit einer Zeit von 4:01:58 lief das Team „LG-Wassersuppe“ als erstes durch das Ziel in Klink. Nur hundertstel Sekunden später sicherte sich „FunAktiv Racing“ das Silbertreppchen. Am Abend wurde dann offiziell bekannt gegeben, dass der Spendentopf um weitere 149.000 Euro aufgestockt werden konnte und nun bei knapp 1,5 Millionen Euro liegt.

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