Grundschule Papenberg

Sanierung hinterlässt ein Problem

In der Warener Grundschule am Papenberg wurde das Lernumfeld gerade kräftig verbessert. An einer Stelle muss aber gleich noch einmal etwas getan werden.
Nadine Schuldt Nadine Schuldt
Die sachkundige Einwohnerin Christine Werner war beim Ausschuss dabei und hat sich die umgebaute Grundschule samt Mensa angeschaut.Fotos (3): Nadine Schuldt
Die sachkundige Einwohnerin Christine Werner war beim Ausschuss dabei und hat sich die umgebaute Grundschule samt Mensa angeschaut.Fotos (3): Nadine Schuldt Nadine Schuldt
Der kleine Schulhof wurde auch aufgepeppt. Die Fläche ist wie ein Mini-Atrium aufgebaut.
Der kleine Schulhof wurde auch aufgepeppt. Die Fläche ist wie ein Mini-Atrium aufgebaut. Nadine Schuldt
Die Schul-Fassade hat einen neuen Anstrich erhalten. Es wurden insgesamt fünf Räume vergrößert und eine Glasfassade hinzugefügt – die sogenannte Flurspangenlösung.
Die Schul-Fassade hat einen neuen Anstrich erhalten. Es wurden insgesamt fünf Räume vergrößert und eine Glasfassade hinzugefügt – die sogenannte Flurspangenlösung. Nadine Schuldt
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Waren.

Dass einige Klassenzimmer in der Grundschule am Papenberg einst zum Schulhof gehörten, ist inzwischen kaum noch denkbar. Nur eine schwarze Linie, eine sogenannte Dehnungsfuge, erinnert in fünf Klassenräumen noch an die kleinen Zimmer. Doch die sind nun passé. „Jeder Raum wurde von 49 auf rund 75-Quadratmeter vergrößert“, sagte Michael Steuer. Die Klassenzimmer seien um etwa drei Meter in Richtung Schulhof ausgedehnt worden – die sogenannte Flurspangenlösung.

Der Hausmeister der Grundschule führte Anfang der Woche die Abgeordneten des Warener Kultur-, Bildungs- und Sozialausschusses durch den neu angebauten Teil des Gebäudes. Neben den Klassenräumen wurden auch das Lehrerzimmer und die Mensa vergrößert. Um zum neuen Lehrerzimmer zu gelangen, müssen Schüler, Lehrer und Gäste über den neuen Flur mit seiner riesigen Glasfassade. Immer wieder blieben die Kommunalpolitiker hier stehen und blickten auf den ebenfalls sanierten, großen Schulhof. Der Essensraum bietet nun 120 Kindern Platz – vor der Sanierung waren es noch 50 weniger. Rund 450 Essen werden dort künftig ausgegeben. Eine letzte Hygieneabnahme solle Anfang kommender Woche erfolgen.

Rund 2,1 Millionen Euro investiert

Die Bauarbeiten in der Grundschule starteten vor etwa anderthalb Jahren. Das Gebäude platzte damals aus allen Nähten: Jährlich wurden und werden drei erste Klassen sowie eine DFK-Klasse eingeschult. Zwischen 350 und 400 Schüler besuchen derzeit die Einrichtung. Rund 2,1 Millionen Euro Förder- und Eigenmittel flossen in die Maßnahme, bei der auch ein Großteil der Fassade einen frischen Anstrich erhielt.

Doch obwohl die Bauarbeiten beendet sind, gibt es schon wieder ein neues Problem. Die Rauhfassade des neuen Flurteils ist schon wieder „überholungsbedürftig“. „Sie sondert jeden Tag feinsten Staub ab und muss deshalb versiegelt werden“, erklärte Hausmeister Steuer. Wann das erfolgen soll, konnten weder er noch die Stadt beantworten.

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