Unsere Themenseiten

:

Schulbus bekommt plötzlich die Kurve nicht

Etliche Verkehrsunfälle in der Müritz-Region hielten die Polizei am Donnerstag in Atem.
Etliche Verkehrsunfälle in der Müritz-Region hielten die Polizei am Donnerstag in Atem.
Marcus Beck Fotolia

Dabei stand Freitag, der 13., doch erst bevor. Die Polizei an der Müritz musste aber schon am Donnerstag fast ein Dutzend Mal zu Unfällen ausrücken.

Ein verletztes Kind und mehrere Tausend Euro Sachschaden – die arbeitsreiche Tages-Bilanz der Polizeibeamten rund um die Müritz. Mehrfach knallte und krachte es am Donnerstag. Glück im Unglück hatten Fahrer und Insassen eines Schulbusses in Röbel. Der Bus fuhr auf der Bahnhofstraße in Richtung Mühlentor. In einer Linkskurve brach das Fahrzeug aus und streifte einen Pkw. Alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Die Beamten schätzen den Schaden auf rund 1000 Euro.

Ähnlich kostspielig dürfte ein Wildunfall auf der Landstraße zwischen Malchow und Nossentiner Hütte werden. Am Morgen war dort ein Pkw mit einem Reh zusammengestoßen. Das Tier überlebte den Unfall mit schweren Verletzungen und musste getötet werden. Den Vormittag über war es in Röbel und Malchow zu mehreren Unfällen gekommen. Rehwild, nicht beachtete Vorfahrt und das Abkommen von der Fahrbahn: Einen speziellen Grund für die Häufung der Unfälle habe es nicht gegeben, hieß es von Seiten der Beamten. Weder Nebel noch rutschige Straßen hätten eine Rolle gespielt.

Ein Unfallverursacher wird noch gesucht. Am Vormittag hatte der Fahrer eines roten Skoda Fabia Reißaus genommen, nachdem er im Vorbeifahren ein parkendes Fahrzeug gestreift hatte. Dabei wurde der Außenspiegel beschädigt. Das Ganze geschah in der Hohen Straße in Röbel. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich auf dem Revier zu melden unter der Telefonnummer 039931 8480.

Am frühen Abend wurde im Malchower Feierabendverkehr ein Kind leicht verletzt. Der 12-Jährige war mit seinem Rad unterwegs. Zum Unfall kam es am Kreisverkehr Kirchenstraße. Ein Wagen, der den Kreisel verließ, stieß mit dem Jungen zusammen. Nach Behandlung durch die Rettungskräfte konnte der Junge bereits wieder nach Hause.

Im Vergleich dazu ging es auf Straßen und Revier in Waren eher ruhig zu. Drei kleine Unfälle habe es in dem Bereich gegeben, hieß es am frühen Abend. Doch auch hier lief alles glimpflich ab. Keine Verletzten und nur kleiner Schäden an den Fahrzeugen.